Module sollen Solarstrom im Süden billiger machen

Freiburger Solarforscher ausgezeichnet

Für hoch effiziente Fotovoltaik-Zellen haben Andreas Bett und Frank Dimroth den Wissenschaftspreis der Fraunhofer-Gesellschaft erhalten.

Andreas Bett und Frank Dimroth vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg haben den Wissenschaftspreis der Fraunhofer Gesellschaft für ihre Forschung an Mehrfachsolarzellen und Konzentratormodulen erhalten. Im Januar 2009 haben sie eine Mehrfachsolarzelle mit einem extrem guten Wirkungsgrad von 41,1 Prozent gezeigt. Bei Mehrfachsolarzellen bestehen die Module aus unterschiedlichen Halbleiterschichten. An den Übergängen der Gitterkonstanten kommt es zu unterschiedlichen Spannungen und damit zu Defekten. Den Freiburgern ist es gelungen, diese Defekte in einen Bereich der Zelle zu verlagern, der nicht elektrisch aktiv ist. Durch die verschiedenen Materialien können sie unterschiedliche Segmente des Sonnenspektrums nutzen, das erhöht die Energieausbeute. Auch ein entsprechendes Konzentratormodul ist mittlerweile fertig, die Kommerzialisierung des Produkts über Concentrix Solar ist angelaufen. Die Technologie eignet sich vor allem für Länder mit viel direktem Sonnenlicht. pgl

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