Fotovoltaikanlagen mittlerer Größe sollen mehr Geld bekommen

Forscher haben Plan für kalifornisches Einspeisegesetz

In Kalifornien haben Forscher einen Plan vorgelegt, der Einspeisetarife für Solarstrom aus Fotovoltaikanlagen mittlerer Größe vorsieht.

Eine Forschergruppe der University of Califonia in Berkely hat untersucht, wie sich eine Einspeisevergütung auf die Entwicklung in dem Sonnenstaat an der Ostküste auswirken würde. Die Forscher sprechen von Steuereinnahmen in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar, 50 Milliarden US-Dollar Investitionen und 50.000 neuen Arbeitsplätzen pro Jahr im Verlauf eines Jahrzehnts. Die Einspeisevergütung sei der beste Weg, um das gesetzlich festgelegte Ziel eines Anteils von 33 Prozent Erneuerbarer an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass für Kalifornien ein solches Programm in Bezug auf Kosten und CO2-Einsparung am Besten sei. Bei den bisherigen Programmen geht es sowohl um den Aufbau großer Freilandanlagen als auch um eine Initiative "Eine Million Solardächer". Die geplante Einspeisevergütung solle die Anlagen fördern, die dazwischen liegen, schlagen die Forscher vor. Nur wenn das gesamte solare Potential erschlossen werde könne man die selbst gesteckten Ziele erreichen, argumentieren sie. Bislang gibt es in Kalifornien eine Kapazität von einem Gigawatt an Solarstrom, mehr als 40 müssten es in zehn Jahren sein. pgl

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