Fotovoltaikförderung auf dem Prüfstand

FDP und CDU wollen Einspeisevergütung reduzieren

FPD und CDU denken darüber nach, die Einspeisevergütung für Fotovoltaik zu reduzieren.

FPD und CDU denken darüber nach, die Einspeisevergütung für Fotovoltaik zu reduzieren. Dafür machte sich Gudrun Kopp, die energiepolitische Sprecherin der FDP, in einem Gespräch mit dem Handelsblatt stark. Joachim Pfeiffer, energiepolitischer Koordinator der Unionsfraktion, sprach sich dafür aus zu prüfen, "ob Kosten und Nutzen noch in einem angemessenen Verhältnis stehen".

Die Einspeisevergütung wird bislang alle vier Jahre überprüft und entsprechend der Preisentwicklung für Fotovoltaikmodule und deren Leistungsfähigkeit angepasst. Wer eine Anlage installiert, erhält sie für 20 Jahre garantiert. Derzeit beträgt sie bis zu 43 Cent pro Kilowattstunde, je nach Größe der Anlage.

Für die deutschen Solarunternehmen kommt die Debatte zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Der Druck durch Anbieter vor allem aus China ist gewachsen. Zudem ist mit Spanien durch eine Veränderung der Förderpolitik ein wichtiger Markt weggebrochen. Eine Reduzierung der Einspeisevergütung könnte in Deutschland einen ähnlichen Effekt haben. Aus diesem Grund ist die Reduzierung auch bei der CDU umstritten. Sie könnte vor allem in den ostdeutschen Ländern Arbeitsplätze bei Solarunternehmen kosten. pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.