Kunden sollen sich autark machen können

Eon bietet Strom-Cloud an

PV-Nutzer können sich mit Eon unabhängig von externen Versorgern machen. © Pixelio / Rainer Sturm

Von April an kann Solarstrom auch bei Eon auf einem virtuellem Stromkonto gespeichert werden. Senec und E3DC haben ähnliche Lösungen im Programm.

 

Ab April will Eon die Solar-Cloud anbieten und damit Unabhängigkeit in der Stromversorgung ermöglichen. Zunächst können Erzeuger von Solarstrom ihre selbst produzierte Energie in unbegrenztem Umfang sowie zeitlich unabhängig auf einem virtuellen Stromkonto speichern und darauf flexibel zugreifen.

Eingeführt wird die Solarcloud im ersten Schritt auf dem deutschen Markt als innovative Erweiterung der E.ON Aura Speicherlösung. Für das Produkt sind weitere Ausbaustufen geplant. Dann sollen die Kunden auch unterwegs Elektrofahrzeuge mit eigenem Solarstrom betanken können. Weiterhin entwickelt Eon Konzepte, um überschüssigen privaten Solarstrom direkt an Nachbarn zu verkaufen oder mit Freunden zu teilen, erklärte das Unternehmen.

Bisher gibt es solche Konzepte vor allem von Speicherherstellern. Senec nennt seinen Ansatz "Mission 100% Unabhängigkeit". Sommerlicher Solarstrom kommt in den Senec-Großspeicher, von dort können ihn die Kunden im Winter abrufen. Das Programm war zunächst auf 500 Kunden beschränkt. 

Beim Batteriespeicherhersteller E3DC heißt die Lösung S10 Hauskraftwerk. Neben dem selbst erzeugten Strom wird der benötigte Reststrom erneuerbar über Wasserkraft bereitgestellt. Das virtuelle Kraftwerk und ein integrierter Smart Meter berechnen den Verbrauch sowie den Reststrombedarf und kaufen ihn nach Bedarf ein. pgl

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