Kooperation mit Merck soll Kommerzialisierung vorantreiben

Dyesol verbessert Farbstoffsolarzellen

Das australische Fotovoltaik-Unternehmen Dyesol Limited hat angekündigt, verbesserte Elektrolyte für Farbstoffsolarzellen (FSZ) zu entwickeln.

Das australische Photovoltaik-Unternehmen Dyesol Limited hat angekündigt, verbesserte Elektrolyte für Farbstoffsolarzellen (FSZ) zu entwickeln. Ziel ist es, diese länger haltbar zu machen und ihre Eignung für die Massenproduktion zu verbessern. Das Vorhaben soll gemeinsam mit der Merck KGaA realisiert werden. 2010 sollen die weiter entwickelten Farbstoffsolarzellen auf den Markt kommen. Die Technologie der Farbstoffsolarzellen ahmt mit Hilfe von Elektrolyten (Ionenleiter) die pflanzliche Photosynthese nach. Sie ist besonders effektiv, da sie auch bei schwachen und diffusen Lichtverhältnissen funktioniert und gilt als nächster Technologiesprung in der Fotovoltaik. Zunächst sollen die Elektrolyte optimiert, neue entwickelt und Materialspezifikationen verfeinert werden. Die Testergebnisse des Unternehmens mit über 400 Ionenleitern würden in die neue Entwicklungspartnerschaft eingebracht, berichtet das Unternehmen. Die Haltbarkeit von über 25 Jahren dieser Elektrolyte sei bereits erwiesen. Als Basis für zukünftige Vereinbarungen zur Elektrolyten-Herstellung diene der Entwicklungsvertrag der beiden Unternehmen. Durch ihn soll auch die weltweite Versorgung mit FSZ-Materialien gesichert werden. Die Verfügbarkeit der Stoffe sei sehr wichtig, um Investitionen in FSZ-Fabriken zu erreichen. Zusätzlich soll auch anderen Unternehmen weltweit der Zugriff auf Elektrolyte zur FSZ-Herstellung ermöglicht werden. Verhandlungen darüber, wie man großen Partnerunternehmen die notwendigen Materialien bieten kann, sind im Gange. lm

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