Projekt unter der Federführung von Würth Solar läuft an

Druckbare Fotovoltaik wird leistungsfähiger

Würth Solar ist Koordinator des Projekts "Technologieentwicklung für die druckbare Dünnschichtfotovoltaik", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung drei Jahre lang gefördert wird.

An dem Forschungsprojekt sind rund 15 Materialwissenschaftler, Ingenieure, Chemiker und Physiker an der Weiterentwicklung von CIS-Dünnschichtfotovoltaikzellen beteiligt. CIS steht für Kupfer-Indium-Selen. Unter Dünnschicht-Fotovoltaikzellen haben diese Zellen derzeit den höchsten Wirkungsgrad.

Im Rahmen des Projekts wird die Erweiterung zur Tandemsolarzelle und damit die effizientere Ausnutzung des Sonnenlichtspektrums angestrebt. Tandem-Solarzellen bestehen aus zwei unterschiedlichen Materialien. Weitere Forschungsfelder sind die Materialentwicklung und ein verbessertes Beschichtungsverfahren. Gleichzeitig entstehen neue Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch den Einsatz flexibler Substratmaterialien wie Metall- oder Kunststofffolien.

"Das Forschungsprojekt wird neue Einsatzbereiche von CIS erschließen und auch die Wirtschaftlichkeit der Technologie weiter steigern", ist Bernhard Dimmler, Geschäftsführer von Würth Elektronik Research sicher. Zu den Verbundpartnern zählen Merck, Trumpf Laser, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung und das Karlsruher Institute of Technology. pgl

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