Verfahren soll für schnellere Genehmigung sorgen

Clearing-Stelle soll bei Fotovoltaik schlichten

Durch die Clearing-Stelle sollen Solarmodule schneller aufs Dach kommen. Bild: MHH

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat vorgeschlagen, dass eine Clearingstelle dafür sorgen soll, Hindernisse beim Bau von Fotovoltaik-Anlagen schneller zu beseitigen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) schlägt die Einrichtung einer technischen Clearingstelle für die Fotovoltaik vor, um Verzögerungen, Kosten und Hindernisse beim Netzanschluss von Fotovoltaik-Anlagen zu minimieren. "Basierend auf dem Modell der Clearingstelle EEG könnte eine solche Stelle Unstimmigkeiten zwischen Planern, Installateuren und Netzbetreibern über die Auslegung von Normen klären", sagte Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar auf einer Konferenz im Rahmen des EU-Projekts PV LEGAL.

Im Fokus der von rund 150 Fachleuten besuchten Veranstaltung stand die Frage, wie die Stromnetze der Zukunft mit Blick auf den weiteren Fotovoltaik-Ausbau gestaltet sein müssen. Netzspezialisten, Betreiber von Stromnetzen, Projektierer sowie Experten der Verbände und der Bundesregierung diskutierten, wie sich diese Herausforderungen für die Netzbetreiber mit den Anforderungen der PV-Branche vereinbaren lassen. "Klare Regelungen bezüglich des Netzzugangs von Fotovoltaik-Anlagen sowie der prioritären Übertragung von Solarstrom sind essentiell für den künftigen Erfolg", sagte Körnig. Desweiteren zeigten die Experten auf, wie Planungs- und Genehmigungsverfahren besonders für große Fotovoltaik-Anlagen in Deutschland vereinfacht sowie Baurecht und EEG besser aufeinander abgestimmt werden können. pgl

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