Kostenstruktur könnte Marktführerschaft bedrohen

Bauteile deutscher Wechselrichter sind zu teuer

Deutsche Hersteller von Wechselrichtern geben im Vergleich zu asiatischen Konkurrenten zu viel Geld für Bauteile aus.

Die deutsche Marktführerschaft bei Wechselrichtern sei bedroht. Das meldet das Fachmagazin Photon. Dessen Experten hatten sich angeschaut, wie viel Geld deutsche Hersteller im Vergleich zu ihren ausländischen Konkurrenten für die verbauten Materialien ausgeben. Das Ergebnis ist erschreckend: SMA Solar Technology gebe doppelt so viel Geld für Bauteile aus wie der koreanische Hersteller Dasstech. Und das, obwohl die Koreaner viel Geld in die Entwicklung investieren. Das mache die Herstellung günstiger, da die Koreaner für viele Schaltungen eigene Lösungen mit weniger Bauteilen hätten, während SMA diese für viel Geld zukaufen müsse. Wechselrichter für Solaranlagen sind bislang noch eine Domäne deutscher Hersteller, darunter vor allem SMA, aber auch Siemens. Es könne aber durchaus dazu kommen, dass asiatische Unternehmen ähnlich wie bei Solarmodulen und Solarzellen durch Vorteile bei den Kostenstrukturen schnell aufholen, so Photon. pgl

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