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Umfassendes Konzept zur energetischen Stadtentwicklung

Wohnbau Gießen sichert sich Solarpreis 2013

21.10.2013, 07:00

Wohnungsbau
Wohnbau Gießen gewinnt Solarpreis. © Wohnbau Gießen

Die Wohnbau Gießen hat den Deutschen Solarpreis 2013 in der Kategorie Architektur, Bauen und Stadtentwicklung bekommen. Mit rund 7.100 Wohn- und 109 Gewerbeeinheiten zählt das Unternehmen zu den größten kommunalen Wohnungsgesellschaften in Hessen. Die Liegenschaften stammen vor allem aus den 60er und 70er Jahren.

Die Wohnbau investiert jährlich rund 15 Millionen Euro in die Sanierung ihres Gebäudebestandes. Hierbei erfüllt sie nicht nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandard, sondern geht mit passivhaustauglichen Komponenten meist darüber weit hinaus. So wird derzeit im Spitzwegring 7/9/11 im bestehenden Mietwohnungsbau mit Passivhaus-Komponenten modernisiert. Das Unternehmen baut dort 28 Wohnungen um, sie sollen nach der Sanierung nur noch 25 Kwh/m2 und Jahr an Endenergie verbrauchen.

Für ein solches Herangehen der Sanierung mir Passivhauskomponenten gibt es in Hessen einen besonderen Fördertopf und ein Handbuch. Das Unternehmen spricht davon, dass durch die Verwendung hochwertiger Komponenten der Heizbedarf im Schnitt um etwa 80 Prozent sinke.

Rund 86 Prozent der Gebäude werden von den Stadtwerken Gießen mit Fernwärme versorgt. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Fernwärmeerzeugung wird sukzessive gesteigert. Der Wärmebezug der Gebäude konnte darüber hinaus um die Hälfte gesenkt werden. Auf allen geeigneten Dächern werden zudem PV-Anlagen installiert. Die Leistung beträgt derzeit 1,39 MWp.

Mit ihren innovativen Maßnahmen leistet die Wohnbau einen Schlüsselbeitrag zur erneuerbaren Strom- und Wärmeversorgung in Gießen. Das hervorragende Programm zur energetischen Stadtentwicklung ist ein Musterbeispiel für ein urbanes 100-Prozent-Konzept auf Basis regenerativer Energien. Es ist bundesweit ein Vorbild für andere Wohnungsbaugesellschaften.

Den Solarpreis 2013 im Bereich Medien erhält das Fachbuch "Aktivhaus – Das Grundlagenwerk: Vom Passivhaus zum Energieplushaus". pgl

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