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Überprüfung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben

Viele PV-Anlagen bergen Optimierungspotenziale

22.12.2014, 08:22

PV-Anlage auf Einfamilienhaus
Auch bei normalen Aufdachanlagen könnte sich ein Repowering lohnen. © Solarworld

Mit einer Fotovoltaikanlage verhält es sich wie mit jeder anderen komplexen Anlage auch: Soll sie einwandfrei funktionieren, muss sie regelmäßig gewartet werden. Übliche Wartungsverträge sehen vor, dass einmal im Jahr eine Überprüfung der Anlage erfolgt. Doch nur wenige Hausbesitzer, die auf ihrem Dach eine Solarstromanlage betreiben, haben einen solchen Vertrag abgeschlossen. Solange sie selbst ein Auge darauf haben, dass die Anlage auch tatsächlich funktioniert und Strom produziert, ist das grundsätzlich kein Problem. Allerdings birgt so manche Anlage Optimierungspotenziale, die bei einer professionellen Überprüfung entdeckt werden können.

"Bei PV-Anlagen, die schon einige Jahre alt sind, könnte sich ein sogenanntes Repowering lohnen", berichtet Stefan Wippich von Envaris, einem Spezialisten für die Reparatur und Wartung von Solarstromanlagen. Zwar betreut Envaris vornehmlich Großanlagen, aber auch bei kleinen PV-Anlagen auf dem Dach von Einfamilienhäusern könne es sich durchaus lohnen, Module neu zu verkabeln, den Wechselrichter gegen ein modernes Modell auszutauschen oder einfach nur offen liegende Kabel aus der Sonne zu nehmen. Repowering nennt Envaris die Optimierung von Fotovoltaikanlagen.

Sonnenlicht schadet PV-Verkabelung

"Defekte Kabel sind aktuell nicht problematisch, aber das wird in den nächsten Jahren sicher ein Thema", so Wippich. In den Boomjahren der Fotovoltaik seien viele Anlagen schnell aufgebaut und dabei oft nicht auf den Schutz der Kabel geachtet worden. Sonnenlicht beziehungsweise die UV-Strahlung im Sonnenlicht schadet der Isolierung der Kabel.

Am leichtesten umsetzen lässt sich die Optimierung beim Wechselrichter. Ältere Modelle waren Wippich zufolge auf eine Laufzeit von sieben bis acht Jahren ausgelegt. Moderne Geräte bringen es auf 15 bis 20 Jahre. Außerdem konnten die Wirkungsgrade deutlich gesteigert werden, so dass Wechselrichter einer neueren Generation einen Mehrertrag für die gesamte PV-Anlage erwirtschaften können. Ein weiterer Vorteil der modernen Geräte ist, dass sie oftmals eine komfortablere und zuverlässigere Fernüberwachung und Visualisierung der Anlagendaten ermöglichen. Das erleichtert dem Anlagenbetreiber die Funktionsüberwachung.

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