RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Solar & Geothermie » Aktuelles » Artikel » "Speicherförderung muss klar geregelt sein"

Durchbruch für Speicher wird nach Ende der Einspeiseförderung kommen

"Speicherförderung muss klar geregelt sein"

09.04.2014, 06:00

"Der Energiespeichermarkt ist heute in derselben Situation wie die Fotovoltaik vor zehn Jahren, nur muss die Entwicklung bei den Speichern wesentlich schneller vorangehen", mahnte Professor Eicke Weber, Präsident des Bundesverbandes Energiespeicher auf der Fachmesse Energy Storage. Die Speicherbranche müsse in drei Jahren schaffen, wofür die PV zehn Jahre gebraucht habe.

Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin forderte, dass die Rahmenbedingungen sowie die finanzielle Unterstützung für Energiespeicher klarer geordnet und forciert werden müssen. Die öffentliche Hand könne Energiespeichertechnologien als "sichtbarer Nachfrager" zum Durchbruch verhelfen.

Tobias Rothacher von Germany Trade and Invest hoffte, dass das letzte Wort in Sachen EEG-Umlage auf industriellen Eigenverbrauch noch nicht gesprochen sei. Er geht davon aus, dass der große Durchbruch der Energiespeicher in zwei bis drei Jahren kommen werde, wenn nach Erreichen des atmenden Deckels keine Einspeiseförderung mehr gezahlt werde. "Es ist ein logischer Schritt, dass Fotovoltaikanlagenbesitzer dann einen Energiespeicher kaufen, um die erzeugte Energie nicht wegzuwerfen", erklärte Rothacher. Er rechnet damit, dass in Deutschland bis 2020 rund 3,8 TWh PV-Strom wirtschaftlich gespeichert werden können. Das würde eine installierte Batteriespeicherkapazität von über 12 GWh erlauben. Quelle: Energy Storage / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner