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Technologieoffenheit wird erhöht

Sonnenhaus setzt stärker auf PV

19.11.2015, 08:30

Sonnenhaus
Sonnenhaus wird offener für Technologie-Kombinationen. © Sonnenhaus-Institut

Stand bisher die große Solarwärmeanlage im Mittelpunkt des Sonnenhaus-Konzeptes, so werden künftig vermehrt andere regenerative Technologien integriert. Das hat das Sonnenhaus-Institut auf seiner Jahrestagung beschlossen. Ziel werde es aber auch weiterhin bleiben, mindestens 50 Prozent des Heizenergiebedarfs in dem neuen oder zum Sonnenhaus sanierten Gebäude solar zu decken, nun jedoch mit Solarthermie und/ oder Fotovoltaik. Damit verwischen die Grenzen zu anderen Hauskonzepten wie dem Aktivhaus weiter.

"Die Kombination von Solarthermie und Fotovoltaik ist der Schlüssel zu einer größtmöglichen Unabhängigkeit vom Energieversorger, und die wollen wir Bauherren und Sanierern bieten", erklärt Georg Dasch, Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts, die Neuausrichtung. Solarstromanlagen, auch in Kombination mit Wärmepumpen und Batteriespeichersystemen, würden deshalb künftig eine größere Bedeutung im Sonnenhaus-Konzept haben.

Technologieoffenheit beweist das Sonnenhaus-Institut allerdings schon länger. Zahlreiche der mittlerweile 1.800 Sonnenhäuser haben bereits ein Energiedach aus Solarkollektoren und Solarstrommodulen. Ebenso gibt es schon erste Sonnenhäuser mit großer Fotovoltaikanlage und Wärmepumpe. Wegen des hohen Wirkungsgrads von Solarkollektoren und des niedrigen Primärenergiebedarfs werde die Kombination aus großer Solarwärmeanlage und Holzheizung aber auch weiterhin zentral bleiben.

Das Umdenken hatte sich schon mit der Einführung neuer Standards abgezeichnet. Ein "Sonnenhaus Plus" hat zusätzlich zur großen solarthermischen Anlage eine PV-Anlage und kann so eine positive Primärenergie-Jahresbilanz aufweisen. Ein "Sonnenhaus Autark" kann sich dank einer großen Solarwärme- und Solarstromanlage sowie eines Wärme- und Stromspeichers unabhängig von externen Lieferanten mit Energie versorgen. Beim "Sonnenhaus Fossil" kann mit einer Gasbrennwertheizung oder einer Wärmepumpe mit Strom aus dem Netz nachgeheizt werden. Der spezifische Primärenergiebedarf darf hier bis zu 30 kWh/m²a betragen. pgl

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