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Bundesnetzagentur bestätigt Plus von 7500 MW Solarstrom für 2011

Solarzubau vor allem bei größeren Anlagen

26.03.2012, 00:00

Die Bundesnetzagentur hat laut EU PD Research die verbindlichen Daten für den Fotovoltaikzubau im vierten Quartal 2011 veröffentlicht, eine vorläufige Auswertung lag seit Anfang Januar vor. Die im Januar veröffentlichte Zahl von 7.500 Megawatt Peak (MWp) hat sich bestätigt. 41 Prozent dieser Anlagen entfallen auf die Größenklasse über 1 MWp.

Mit Blick auf den Zubau nach Bundesländern bleibt Bayern im Ländervergleich mit 1.750 MWp vorn. Mit knapp unter 1.000 MWp liegt Brandenburg überraschend an zweiter Stelle. Diese regionale Verschiebung ist maßgeblich auf den Zubau von Freiflächenanlagen zurückzuführen.

Der regionale Vergleich zeigt deutliche Veränderungen zum Vorjahr. In Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein ist das Marktvolumen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Im Osten ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Dieser Anstieg war vor allem durch die Großanlagen getrieben. Allerdings weisen in den östlichen Bundesländern auch die kleineren und mittleren Anlagen positive Wachstumsraten auf. Das Segment unter 10 kWp ist, mit Ausnahme von Baden-Württemberg, in allen Bundesländern gewachsen. Insgesamt, so scheint es sind die etablierten Bundesländer auf dem Rückzug.

Erste Sättigungserscheinungen sind hier zwar eine mögliche Erklärung, doch die starken Wachstumsraten zum Jahresende sprechen eher dafür, dass die Dachbesitzer abgewartet haben und die Dächer grundsätzlich noch zur Verfügung stehen. "Auch die deutlich belebte Nachfrage im ersten Quartal 2012 spricht nicht für eine Sättigung des Marktes", kommentiert René Mund, Analyst bei EuPD Research. Aus Sicht von EuPD Research wäre sogar ein noch stärkeres viertes Quartal 2011 durchaus möglich gewesen, doch mangelnde Verfügbarkeiten und eingeschränkte Kapazitäten bei den Installateuren haben das verhindert.

Die anhaltende Diskussion um die Anpassung der Solarförderung heizt den Markt künstlich an. Die anstehenden Kürzungen bewirken damit, nach Ansicht der EuPD Research Analysten, das Gegenteil des politisch Gewollten. 3.000 MW in den ersten drei Monaten seien ein plausibles Szenario. An Bedeutung gewinnt in der zweiten Jahreshälfte auch das Thema der Direktvermarktung. Zudem ist davon auszugehen, dass künftig auch verstärkt dezentrale Speicherlösungen auf den Markt kommen. Zahlreiche Lösungen sind für die Intersolar 2012 angekündigt.

Quelle: EU PD Research / pgl

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