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Verband will Krisenstimmung entgegenwirken

Solarunternehmen bauen Kapazitäten aus

05.11.2011, 00:00

Teile der Solarwirtschaft haben ihre Produktionskapazitäten in diesem Jahr in Deutschland ausgebaut. Darauf verweist der Bundesverband Solarwirtschaft. In den vergangenen Monaten waren Meldungen über Personalabbau und wirtschaftliche Probleme der Branche beherrschend, dem will der Verband gegensteuern.

Die Produktionskapazität für Fotovoltaik-Module sei in Deutschland von 3,9 Gigawatt im Jahr 2010 auf rund 4,5 Gigawatt bis Ende 2011 gewachsen, meldet der Verband. In neue Fertigungskapazitäten habe der bayerische Siliziumhersteller Wacker Chemie AG am sächsischen Standort Nünchritz investiert. Auch der thüringische Solarzellen- und Solarmodul-Produzent Masdar PV erweitere derzeit seinen Standort in Ichtershausen (Ilm-Kreis) um eine zweite Produktionslinie.

Masdar PV investiert 120 Millionen Euro, wodurch sich die Solarzellenproduktion von derzeit 65 Megawatt mehr als verdoppeln wird. Die Zahl der Beschäftigten steigt um bis zu 100 auf 300. Solarworld AG hat die Solarmodulfertigung im sächsischen Freiberg ausgebaut. Das neue Werk "SolarFactory III" startete mit einer Kapazität von insgesamt 250 Megawatt. Bis zum Jahresende soll die Fabrik auf 500 Megawatt hochgefahren werden. Mehr als 150 neue Arbeitsplätze wurden vor Ort geschaffen.

Erheblich investiert hat auch die Bosch Solar Energy AG, die im thüringischen Arnstadt das Kompetenzzentrum für Fotovoltaik in Betrieb genommen hat, in dem die Forschung und Entwicklung, die Fertigung von Solarzellen und -modulen sowie ein Ausbildungszentrum unter einem Dach vereint sind. Bis 2012 sollen dort 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. In Frankfurt an der Oder hat zuletzt First Solar seine jährliche Produktionskapazität auf rund 500 Megawatt annähernd verdoppelt. Zugleich erhöht sich die Zahl der Beschäftigten durch das zweite Werk in Frankfurt an der Oder von 650 auf mehr als 1.200 Mitarbeiter.

Aktuell erweitert die Centrosolar AG in Wismar ihre Fertigung um ein zweites Modulproduktionswerk und wird bis Ende des Jahres die Produktionskapazität von 200 auf 350 Megawatt erhöhen.

Doch nicht überall ist die Lage rosig. Beim Zell- und Modulhersteller Schott Solar AG und beim Maschinenbauer Roth und Rau herrscht Kurzarbeit. Manz hat seine Umsatzerwartungen nach unten korrigiert und geht von Einnahmen in Höhe von 220 bis 230 Millionen Euro aus. Zur Arbeitsplatzbilanz 2011 kann der Bundesverband Solarwirtschaft derzeit noch keine Angaben machen.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft / pgl

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