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Selbst nach einem guten Jahr 2008 steigen die Umsätze weiter

Solarthermie in Österreich wächst trotz Wirtschaftskrise

31.08.2009, 06:15

Dach des Stephansdom in Wien
Ausnahme Stephansdom: viele andere Dächer in Österreich haben Sonnenkollektoren. Bild: Templermeister

Österreich gilt als Vorzeigeland für die Verwendung solarer Energieträger wie Fotovoltaik und Solarthermie. Der Grund sind in erster Linie staatliche Förderprogramme für private und gewerbliche Investoren. Derzeit verbucht das Alpenland einen Boom beim Verkauf von Anlagen zur Warmwassererzeugung mit Sonnenkraft: Im ersten Halbjahr 2009 stieg die Anzahl der Förderanträge für Solarthermie im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent.

Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbands Austria Solar, führt die positive Entwicklung auf eine Verunsicherung der Konsumenten in Bezug auf die Entwicklung der Gas- und Ölpreise zurück. Aber auch die Branche selbst habe ihre Hausaufgaben gemacht. "Verstärktes Marketing der Firmen, ein sehr erfolgreicher "Tag der Sonne" sowie eine Radiokampagne haben zusätzlich zur Fortsetzung des Erfolges beigetragen", sagt Hackstock weiter.

Besonders stark hat sich die Zahl der Förderanträge in Nieder- und Oberösterreich erhöht. In Oberösterreich stiegen die Anträge um 50 Prozent, in Niederösterreich sogar um 65 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008. Zum April 2009 wurde in Niederösterreich die Maximalförderung für Solar-Heizungen von 2.500 Euro auf 5.000 Euro erhöht.

Die anhaltend hohe Nachfrage führt dazu, dass der im Boomjahr 2008 aufgebaute Personalbestand trotz Wirtschafts- und Finanzkrise gehalten werden könne, betont der Branchenverband Austria Solar. Für 2010 seien sogar Personalausweitungen geplant. Gefragt seien vor allem Fachkräfte, die zunehmend von traditionellen Branchen ins zukunftsträchtige Solar-Geschäft wechseln. pgl

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