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30 Milliarden Euro Umsatz bis 2030 möglich

Solarspeicher: Studie sieht enormes Marktvolumen

12.09.2013, 10:20

Eine aktuelle Studie von Trend:research und der Zeitung für kommunale Wirtschaft bietet einen Überblick über Technologien und Entwicklungen im Bereich der Stromspeicherung bis 2030 und prognostiziert die Entwicklung des Speicherbedarfs.

Basis der Studie bilden unter anderem 105 Experteninterviews mit Energieversorgern, Netz- und Kraftwerksbetreibern, Speicherherstellern und -betreibern sowie weiteren Experten. Das Referenzszenario der Studie geht von einem Anteil der Erneuerbaren Energien an der Netto-Stromerzeugung in Höhe von 50 Prozent im Jahr 2030 aus. Der größte Ausbau wird dabei bei Sonnen- und Windenergie erreicht. Dies hat zur Folge, dass die aktuell bestehende Speicherinfrastruktur nicht ausreichen wird, so eines der Kernergebnisse der Studie. Im Referenzszenario, der am wahrscheinlichsten eintretenden Situation, steigt die Speicherkapazität bis 2030 von heute rund zehn GW auf rund 21 GW an.

Insofern ist die weitere Entwicklung der Speicherleistung vor allem von zwei Aspekten geleitet: Zum einen muss die Möglichkeit gegeben sein, längerfristig größere Energiemengen vorzuhalten und zum anderen sollten je nach Anforderung an die Bereitstellung des gespeicherten Stroms verschiedene Technologien zum Einsatz kommen.

Der Anteil der Pumpspeicher wird nach Meinung der Experten von heute rund 95 Prozent auf zirka 80 Prozent in 2030 sinken. Dies habe einen deutlich positiven Einfluss auf die Entwicklung des Marktvolumens für Batteriespeicher, so die Studie. Das größte Marktvolumen zeichne sich bis 2030 im Bereich der Batteriespeicher ab. Hier spricht das Referenzszenario von nahezu 30 Milliarden Euro. Die Bereiche mechanisch-elektrische Energiespeicher sowie die Nutzung des Erdgasnetzes (Power-to-Gas) bleibt mit jeweils rund sechs beziehungsweise vier Milliarden Euro deutlich dahinter zurück.

Bei der Befragung, welche Technologien aktuell am besten für die Speicherung von fluktuierender Einspeisung geeignet sind, liegen Pumpspeicher deutlich an erster Stelle und werden von 80 Prozent genannt. 52 Prozent schätzen Batteriespeicher als geeignet ein, 33 Prozent Power-to-Gas, was vor allem an den hohen Kosten und den begrenzten technischen Möglichkeiten liegt. Vergleicht man diese Einschätzung mit der Befragung, welche Technologien im Jahr 2020 am geeignetsten sein werden, verschiebt sich das Bild: Die heute noch neuartige Power-to-Gas-Technologie wird dann aufgrund der Speicherung von großen Kapazitäten und der vorhandenen Infrastruktur die sinnvollste sein – so 74 Prozent der Befragten – und auch Batteriespeicher können Anteile hinzugewinnen (66 Prozent). Die Ausbaupotenziale von Pumpspeicherkraftwerken werden hingegen abnehmen (64 Prozent). Quelle: Trend:research / pgl

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