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Direktinvestitionen bringen mehr Gewinn

Solarsparbrief in Mainz ist kein gutes Angebot

03.09.2010, 06:00

Im Internet wirbt der Solaranlagenhersteller Schott im Moment mit der Möglichkeit, Solarbürger der Stadt Mainz zu werden. Zu diesem Zwecke können Bürgerinnen und Bürger aus Mainz und Umgebung so genannte Bürger-Solarsparbriefe der Kreissparkasse Mainz erwerben. Diese Sparbriefe beteiligen sie an einer Fotovoltaikanlage, die Schott Solar auf dem Gelände einer ehemaligen Zementfabrik installiert, das der Stadt gehört. Auch die Stadtwerke Mainz beteiligen sich an diesem Projekt.

Als Mindesteinlage müssen 500 Euro investiert werden, maximal kann man sich mit 10.000 Euro an dem Projekt beteiligen. Über fünf Jahre Laufzeit bietet das Angebot der Sparkasse 3,5 Prozent Verzinsung pro Jahr. Das sind zwar 1,25 Prozent mehr als ein normalverzinster Sparkassenbrief der Sparkasse Mainz mit einer Laufzeit von fünf Jahren im Moment einbringen würde, liegt aber weit unter dem Gewinn, den Bürger erzielen können, wenn sie ihr Geld direkt in Fotovoltaikanlagen investieren. Denn der Zinsertrag ist ausdrücklich nicht an den Ertrag der Fotovoltaikanlage gebunden. Bei direkter Investition in solche Anlagen liegt die Rendite von Fotovoltaik aber oft bei mindestens sieben Prozent, bei optimaler Finanzierung und hoher Sonneneinstrahlung können sogar zehn Prozent und mehr erreicht werden. Ein großer Teil der Rendite landet also in diesem Fall nicht bei den Bürger-Investoren.
Paul-Jasper Dittrich/pgl

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