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RWE hat Pilotprojekt gestartet

Smart Grid bringt Stromverbrauch und Erzeugung zusammen

02.10.2014, 08:45

RWE Deutschland hat in Reken, NRW, ein intelligentes Stromnetz vorgestellt, das Vorbild für andere Stromnetze in Europa werden soll. RWE steckt 1 Million Euro in das Projekt, von der Europäischen Union kommen 500.000 Euro. Im Rahmen des Forschungsprojektes arbeitet RWE mit ABB und der Technischen Universität Dortmund zusammen. Die Technik ist bereits vollständig in das bestehende Ortsnetz von Reken integriert.

Neue Betriebsmittel in den Ortsnetzstationen messen die aktuellen Belastungssituationen im Stromnetz und passen die Netzstruktur automatisch den aktuellen Anforderungen an. Bestehende Ringleitungen werden je nach Bedarf so geschaltet, dass Verbraucher und Einspeiser in direkter Verbindung zueinander stehen. So wird der Strom, der in Reken produziert wird, auch vermehrt dort verbraucht.

Das Netz wird durch die erweiterte Steuerungsfunktion auch zuverlässiger. Im Störungsfall erkennt die zuständige Netzleitstelle in Arnsberg direkt, wo eine Reparatur notwendig ist. "Mit technischer Intelligenz können wir den Netzausbau flexibler gestalten. Hier in Reken möchten wir zeigen, dass unsere Smart Grid-Lösungen zukunftsweisend für Europa sind", sagte Joachim Schneider, Technikvorstand der RWE Deutschland.

Die Gemeinde Reken im Münsterland mit rund 14.000 Einwohnern wurde ausgewählt, weil dort bereits heute besonders viele regenerative Erzeugungsanlagen Energie einspeisen und noch weitere geplant sind. In dem zum Teil städtisch und zum Teil ländlich geprägten Netz im Bereich der Westnetz GmbH wird schon heute etwa so viel Strom produziert wie verbraucht - jedoch nicht immer zur gleichen Zeit.

Die Technische Universität Dortmund hat die notwendigen Berechnungsalgorithmen für die vornehmlich dezentrale Steuerung des Stromnetzes entwickelt. Professor Christian Rehtanz sagte: "Die dezentrale Einspeisung führt bereits heute in ländlich geprägten Verteilnetzen zu neuen Herausforderungen. Mit der automatisierten und dezentralen Steuerung in der Mittelspannungsebene erreichen wir in Reken eine neue Dimension in der Flexibilisierung von Stromnetzen." Quelle: RWE / pgl

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