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Speicher sind den Anwendern noch zu teuer

PV-Anlagenbetreiber schauen mehr auf den Eigenverbrauch

21.08.2016, 09:05

Einfamilienhaus mit PV-Anlage
PV-Anlagenbetreiber möchten mehr Strom selbst verbrauchen. © Roto

EuPD Research hat 804 PV-Anlagenbesitzer und -planer befragt. Das Ergebnis: Wurde früher der Schwerpunkt beim Kauf auf die Einspeisevergütung gelegt, stellen die Marktforscher heute einen Trend hin zum Eigenverbrauch fest. Dabei seien finanzielle Aspekte den Befragten am wichtigsten.

Bei der grundsätzlichen Kaufentscheidung dagegen überwiegen Umweltaspekte: Knapp 56 Prozent der Befragten wurden der Studie zufolge durch ihr Umweltbewußtsein zum Kauf einer PV-Anlage motiviert. 45 Prozent gaben die Einsparung von Stromkosten als Motiv an. Der Anteil des selbst verbrauchten Stroms ist über die Jahre hinweg kontinuierlich gestiegen. Angesichts der EEG-Novellen der jüngsten Vergangenheit wundert das nicht. Allerdings haben sich nur etwa ein Drittel der Besitzer mit dem Thema der auslaufenden Einspeisevergütung auseinandergesetzt. Von diesen wird Eigenverbrauch am häufigsten als Lösung angesehen. Knapp die Hälfte der Anlagen-Besitzer, die sich nicht mit der Thematik beschäftigt haben, empfinden sie als noch nicht relevant.

15 Prozent der diesjährigen Befragten haben bereits einen Batteriespeicher installiert, weiteren 11 Prozent liegt ein entsprechendes Angebot vor. Dabei sei das Interesse an Lithium-Ionen-Speichern deutlich größer als an Speichersystemen mit Blei-Batterien. Integrierte Speichersysteme würden häufiger gekauft als kombinierte Lösungen mit separatem Batteriewechselrichter.

Als Hauptgrund, sich gegen einen Speicher zu entscheiden, werden hohe Preise angesehen. Auch das verwundert nicht. Viele der Befragten können sich vorstellen, bei niedrigeren Preisen einen Speicher zu kaufen. Quelle: EuPD Research / sth

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