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Feldversuch soll mehrere Jahre laufen

Projekt forscht zu Ursachen für Mängel bei PV

25.10.2013, 07:15

Solarkraftwerk
PVScan untersucht Schäden an Fotovoltaik-Modulen. © TÜV Rheinland

Produktionsmängel, Handling- oder Installationsfehler, mangelhafte Wartung im Betrieb: Die Ursachen für Schäden von PV-Modulen sind vielfältig. Gleichzeitig schreitet die Technik in der Prüfung und Schadenanalyse weiter voran – Untersuchungen sind immer präziser möglich.

Doch welche Auswirkungen haben beispielsweise Mikrorisse oder Schneckenspuren, verkratztes Frontglas, Schwächen an den Laminierungen oder fehlerhafte Rückseitenfolien tatsächlich auf die Lebensdauer und Leistung der Module? Ist jeder feststellbare Fehler auch gravierend? Lassen sich einzelne Fehlergruppen typisieren und hinsichtlich ihrer direkten und langfristigen Auswirkungen bewerten?

Ein Konsortium renommierter Unternehmen und Wissenschaftsinstitute geht in den kommenden Jahren der Frage nach, welche Langzeitwirkungen typische Schädigungen an PV-Modulen auf die Funktion und Leistung der Module haben. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt "Evaluationsforschung zur Qualitätssicherung und -bewertung von PV-Modulen im Solarpark" – kurz PVScan – wird mit Beteiligung von Sunnyside UpP, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie von TÜV Rheinland, ISC Konstanz und Solar-Fabrik durchgeführt.

Untersucht werden das Auftreten und die Entwicklung von Schäden sowohl an Aufdach- als auch an Freilandanlagen über eine Zeitdauer von mehreren Jahren. Ziel von PVScan ist es, praxisnah festzustellen, welche typischen Fehler und Schäden an Fotovoltaik-Modulen hinsichtlich Leistung oder Funktionalität wirklich relevant sind und welche mit großer Wahrscheinlichkeit zu tolerieren sind.

Konkret werden von den Forschern deshalb Solarmodule direkt vom Hersteller, nach Anlieferung auf der Baustelle und ebenso nach erfolgter Installation mit den üblichen Analyseverfahren auf Schäden hin untersucht. Anschließend werden diese Solarmodule im Feld über Jahre beobachtet, um Veränderungen und Auswirkungen der gefundenen Fehler genau feststellen zu können. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens sollen dazu dienen, bestehende Prüf- und Produktstandards weiter zu entwickeln sowie neue Normen anzuregen, beispielsweise hinsichtlich Anforderungen an den Transport und die Handhabung der Module in der Bauphase. Quelle: TÜV Rheinland / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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