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Praxistest soll Integration Erneuerbarer verbessern

Österreichische Forscher testen Smart Grids

03.11.2011, 00:00

Forscher des österreichischen Austrian Institute of Technology forschen an Verfahren, die eine bessere Integration erneuerbarer Energien in die Stromnetze erlauben. Dazu haben sie ein Demo-Netz aufgebaut, in dem einzelne Teilaspekte näher unter die Lupe genommen werden. Siemens Österreich beschäftigt sich dabei in einem Teilprojekt mit der Frage, wie Verbraucher und Erzeuger gut kombiniert werden können.

In einem weiteren Teilprojekt geht Fronius der Frage nach, wie ein Regelungskonzept für ein aktives Niederspannungsnetz aussehen kann. Ein  Netzabschnitt, in welchem sich etwa 70 Fotovoltaik-Anlagen befinden werden, dient als Testfeld. In jeder dieser Anlagen wird ein Fronius IG Plus V Wechselrichter installiert. "In diesem Testnetz wird es möglich sein, beteiligte Geräte zu steuern. Im Wechselrichter vorhandene Regelfunktionen können dabei von einer übergeordneten Netzregelung direkt verändert und optimiert werden. Das macht ein Niederspannungsnetz zu einem Smart Grid", erklärt Martin Heidl von der Fronius Systemtechnik. Ziel ist es, ohne Leistungseinbußen mehr dezentral erzeugten Strom einzuspeisen als es ohne die Smart Grid Maßnahmen möglich wäre.

Quelle: AIT / pgl

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