Nachfrage nach Wechselrichtern ist immer noch hoch
Während bei Solarmodulen eine Preissenkung für 2010 zu erwarten sei, könne man bei Wechselrichtern keine Aussagen zur Preisentwicklung machen. Der Bundesverband Solarwirtschaft gibt im Moment keinerlei Prognosen zur Preisentwicklung im nächsten Jahr ab.
Das profitable Geschäft mit den Bauteilen ruft Langfinger auf den Plan. Das Landeskriminalamt in Mecklenburg-Vorpommern spricht gar von einem "neuen Kriminalitätsphänomen" und gibt konkrete Hinweise zur Diebstahl-Prävention. Maßnahmen sind das Notieren der Seriennummern der Bauteile, besondere Kennzeichnungen der Geräte, die Installation einer Umzäunung der Anlage mit zusätzlichen Bewegungsmeldern, Beleuchtung und Videoüberwachung oder der Einsatz spezieller Sicherungssysteme. 2009 seien bereits 16 Diebstähle von Solarmodulen und Wechselrichtern im Wert von 830.750 Euro angezeigt worden. Das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr: 2008 waren es noch acht Fälle mit einem Schaden von 11.000 Euro.
Die Polizeidirektion Rostock verzeichnet nach Angaben der Schweriner Volkszeitung seit Oktober einen sprunghaften Anstieg beim Solarmodul- und Wechselrichter-Klau. So seien in Lelkendorf im Landkreis Güstrow in der Nacht zum 5. Dezember 2009 Solarmodule von 300 Quadratmetern im Wert von 120.000 Euro vom Dach einer Schweinemastanlage gestohlen worden. jm
- Kaum noch Fotovoltaik-Module und Wechselrichter zu haben
- Branchensterben im Solarsektor für 2010 angesagt
- Preisvergleich für Solaranlagen
- Buchempfehlung: Fotovoltaik: Strom ohne Ende
- Die Einspeisevergütung im Überblick
Kommentar schreiben
Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.
Meldung vom





