Kaum noch PV-Module und Wechselrichter zu haben
Ab Mitte August hätten sich dann immer mehr Endkunden für Fotovoltaik-Anlagen entschieden. Die Lagerbestände bei den Herstellern wurden abgebaut. Die immer noch steigende Nachfrage habe nun die Hersteller dazu bewegt, die Produktionen wieder auf Volllast hochzufahren. Jedoch sei die Nachfrage so hoch, dass die Produktionsmengen der Hersteller nicht mehr ausreichen, um die gesamte Nachfrage zu bedienen. MHH Solartechnik beispielsweise bedient Haug zufolge derzeit nur noch langjährige Vertragskunden.
Neu im Vergleich zum Vorjahr ist der Engpass bei Wechselrichtern. Wer noch Module ergattert, könnte beim Anlagenaufbau daran scheitern. "Aufgrund der innerhalb von nur wenigen Wochen extrem angestiegenen Nachfrage nach unseren Solar-Wechselrichtern kommt es bei einigen Typen unserer Produktpalette aktuell zu Lieferzeitenverlängerungen bis Anfang 2010", teilt Hersteller SMA Solar Technology mit. Hintergrund seien Engpässe bei einigen Zulieferern.
Offenbar ist die Not inzwischen so groß, dass einige Fotovoltaik-Fans auch vor kriminellen Aktivitäten nicht zurückschrecken: Anfang Oktober haben unbekannte Diebe drei Wechselrichter von einer Scheune in Gaildorf-Reippersberg im Landkreis Schwäbisch-Hall gestohlen. Laut Polizei haben die Wechselrichter einen Wert von 10.000 Euro. Hinzu kommt die verlorene Einspeisevergütung, dürfte die Anlage nun doch für einige Wochen keinen Strom produzieren. Es sei denn, es finden sich auf wundersame Weise zügig drei Ersatzgeräte. sth
- Team Deutschland gewinnt Solar Decathlon
- Entwicklerin der Solarkataster wird ausgezeichnet
- Rücknahmesystem für Fotovoltaikmodule in Planung
- Fotovoltaik-Gebäudeintegration scheitert an Architekten
- LBBW: China hat bei Solarmodulen Technologievorsprung
- China wird als Solarlieferant wichtiger
- Branchensterben im Solarsektor für 2010 angesagt
- Preisvergleich für Solaranlagen
Kommentar schreiben
Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.
Meldung vom





