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Batteriegestütztes Produkt wird Anfang 2012 marktreif

Intersolar: IBC zeigt PV-Eigenverbrauchslösung

12.06.2011, 19:04

IBC Solar hat auf der Intersolar eine batteriegestützte Lösung vorgestellt, die den Anteil des selbst verbrauchten PV-Stroms bei privaten Kunden erhöhen kann. Eine arbeitet mit Blei-Gel-Batterien, die zweite mit einem Lithium-Ionen-Akku. Derzeit sind beide Anwendungen im erweiterten Feldtest mit zahlreichen Kunden, so Marco Siller, Leiter Produktmanagement bei IBC gegenüber EnBauSa.de. Dabei sei vor allem noch die Software, die die Ladevorgänge der Batterie steuert und der Batteriewechselrichter auf dem Prüfstand, erklärt Siller. Bei dem Blei-Gel-Akku geht Siller von einem Endkundenpreis von 7.000 Euro für das komplette System inklusive Batteriewechselrichter und Solguard zur Ertragsoptimierung aus. Bei diesem Batterietyp ist damit zu rechnen, dass er 2.000 Batteriezyklen verkraftet, das bedeutet, dass die Batterie nach zirka zehn Jahre ausgetauscht werden muss. Bei einer Lithium-Ionen-Batterie ist die Lebensdauer länger, sie dürfte zirka 20 Jahre halten, allerdings gibt es damit noch weniger Erfahrungen. Das Komplettsystem mit diesem Batterietyp wird es bei IBC Solar für zirka 10.000 Euro geben. Beide Batterietypen können 3,5 Kilowattstunden speichern. Bei einem Einfamilienhaus mit einer derzeit typischen Fotovoltaikanlage zwischen 7 und 8 Kilowatt Peak könne man damit einen Eigenverbrauch von 60 Prozent realisieren, sagt Siller. Brennstoffzellen sieht Siller in diesem Segment auf absehbare Zeit nicht, der Wirkungsgrad sei viel zu gering.

Über die derzeit diskutierte Reduzierung der verbesserten Eigenverbrauchsförderung ist Siller nicht glücklich. Er sieht das als Zugeständnis an die Energieriesen in der Atomdebatte. Man wolle mit der Förderung von Offshore-Windanlagen die Absätze der vier großen Stromkonzerne sichern, moniert er. Notwendig sei aber eine Dezentralisierung und Entmonopolisierung der Stromproduktion. Er sieht bei der Wende hin zu Erneuerbaren die Stadtwerke als wichtige Akteure und Koordinatoren dezentraler virtueller Kraftwerke aus kommunalen und privaten PV-Anlagen, der Kraft-Wärmekoppelung und Onshore-Windkraft. Man spreche über solche Konzepte mit Stadtwerken, so Siller, aber die Verhandlungen seien noch am Anfang. pgl

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