RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Solar & Geothermie » Aktuelles » Artikel » IFA: Speicher für Solarstrom mit EEBus-Technologie

Erste EEBus-Lösungen sollen 2014 auf den Markt kommen

IFA: Speicher für Solarstrom mit EEBus-Technologie

06.09.2013, 06:00

Wechselrichter-Hersteller SMA, die EEBus-Initiative und das Kölner Elektronik-Unternehmen Kellendonk zeigen auf der IFA Konzepte für die Nutzung des aus Sonnenkraft gewonnenen Stroms (Halle 3.1, Stand 109). "Haushalte und Unternehmen, die Energie über Fotovoltaik-Anlagen produzieren, können ihre monatliche Stromrechnung deutlich senken, wenn sie mit unserem intelligenten Energiemanagementsystem SMA Smart Home Erzeugung und Verbrauch optimal aufeinander abstimmen", erläutert Tom Rudolph von SMA.

Besonders effektiv ist eine solche intelligente Steuerung des Eigenstromverbrauchs, wenn man eine Vernetzung der elektronischen Geräte mit einer flexibel nutzbaren Speicherung des Stroms kombiniert. "So kann man die Energie aus der Sonne rund um die Uhr verfügbar machen und den Verbrauch in einem hohen Maße an die zur Verfügung stehende Energiemenge anpassen", so Rudolph weiter.

Nach Modellrechnungen von SMA kann auf diese Weise die Eigenverbrauchsquote von 30 auf 65 Prozent gesteigert werden. Die Berechnungen der Eigenverbrauchs-Quoten basieren auf einer jährlichen PV-Erzeugung von 5.000 Kilowattstunden, einem jährlichen Stromverbrauch in gleicher Höhe, einer nutzbaren Batteriekapazität von 5 Kilowattstunden sowie dem Einsatz eines Sunny Home Managers von SMA.

Ein Kernstück der Kommunikation in intelligenten Energiemanagementsystemen ist die EEBus-Technologie, die das Kölner Unternehmen Kellendonk seit 2008 im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Programms E-Energy entwickelt hat. "Damit gelingt es, das Lastmanagement zu optimieren, also den Einsatz von Geräten optimal an das verfügbare Energieangebot anzupassen", erläutert Firmenchef Peter Kellendonk. Wichtig sei es dabei, Stromverbraucher zu identifizieren bei denen grundsätzlich eine Verschiebung oder Spreizung des Stromverbrauchs möglich ist. "Dann müssen die hierzu notwendigen Informationen und Datenmodelle definiert werden. Erst danach kann es zu einer Energieverbrauchs-Optimierung kommen – von der der Nutzer nichts mitbekommt oder gar Komforteinbußen fürchten muss", so Kellendonk weiter.

Noch interessanter werden solche Systeme aktuell, weil Immobilieneigentümer seit dem 1. Mai 2013 für die Anschaffung eines Speichersystems eine Förderung des Bundes in Anspruch nehmen können. Das gilt für neue wie auch bestehende PV-Anlagen, die nach dem 1. Januar 2013 installiert wurden.

Erste EEBus-Lösungen sollen 2014 auf den Markt kommen. Inzwischen haben sich namhafte Unternehmen der nationalen und internationalen Energie-, Telekommunikations- und Elektrowirtschaft der EEBus Initiative e.V. angeschlossen. Deren Ziel ist es, die Kommunikations-Technologie EEBus als standardisiertes Vernetzungskonzept international im Markt zu etablieren. Mitglieder sind neben SMA unter anderem Miele, Bosch Siemens Hausgeräte, Liebherr, Stiebel Eltron, Vaillant und Wolf. Mitglieder sind auch ausländische Konzerne wie Schneider Electric, SomFy (beide Frankreich) oder der US-Konzern Eaton. Enge internationale Kooperationen bestehen etwa mit der italienischen Unternehmensinitiative Energy@home, zu der unter anderem die Großkonzerne Electrolux, Enel, Telecom Italia und Whirlpool gehören. Quelle: SMA / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner