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Kaskadierbarkeit erhöht die Flexibilität

Heliocentris startet Feldtest mit Brennstoffzellen

09.12.2010, 06:00

Heliocentris Energy Solutions hat mit dem industriellen Feldtest seiner Brennstoffzellen begonnen. Das Unternehmen will seine Produkte, die unter dem Namen Nexa 1200 vermarktet werden sollen, mit dem Feldversuch weiter optimieren und für den Markteinstieg vorbereiten.

Die Brennstoffzellen sollen dazu dienen, Strom aus Erneuerbaren zwischenzuspeichern. Sie wären eine Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien, die ebenfalls für solche Anwendungen eingesetzt werden können. Im Rahmen des Feldtests wird die Brennstoffzelle in unterschiedliche Lösungen integriert. Der Leistungsbereich variiert von einigen hundert Watt bis hin zu 10 Kilowatt. Diese hohe Leistungsbreite wird durch die Kaskadierfähigkeit erreicht.

Bislang sind für Fotovoltaik-Anlagen auch Lithium-Ionen-Akkus im Test. Der Batterieexperte Saft testet im EU-Projekt gemeinsam mit dem Wechselrichterhersteller Sol-Ion nachfragesteuerte Energiespeicher. Die Versuche mit dem Speichern von Solarstrom laufen seit 2008. Erste Ergebnisse haben eine Verdoppelung des Eigenverbrauchsanteils von Solarstrom ergeben.

Akasol aus Darmstadt hat seit März ein Vorserienmodell seiner Lithium-Ionen-Akkus für Autos fertig. Die Anpassung für Anwendungen im Solarumfeld ist geplant, Verhandlungen dazu mit einem Hersteller von Wechselrichtern laufen.

Die Fraunhofer-Ausgründung Dispatch Energy hat ein Batteriekomplettsystem entwickelt, das über die gesamte heute übliche Lebensdauer einer Fotovoltaik-Anlage genutzt werden kann. Dispatch Energy wird Mitte 2011 mit der Serienfertigung von Systemen für die Zwischenspeicherung von regenerativ erzeugtem Strom beginnen. Ziel ist es, jährlich über 1.000 Fotovoltaik-Haushalte mit Batteriesystemen auszustatten. Eine Großserienfertigung mit einer Gesamtkapazität von 250 Megawattstunden befindet sich in Planung. pgl

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