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Woche der Sonne in Berlin gestartet

Haushalte investieren 6 Milliarden Euro in Solarenergie

01.05.2010, 06:00

Bundesbürger investierten im letzten Jahr über sechs Milliarden Euro allein in die Solarenergie, so Zahlen des Bundesverbands Solarwirtschaft zum Beginn der Woche der Sonne. Das sei mehr, als die vier großen Energieversorger zusammen für Kraftwerksneu und -ausbau ausgegeben haben.

73 Prozent der Hauseigentümer in Deutschland wollen ihre Energie am liebsten selbst erzeugen, so eine  Forsa-Umfrage. Bundesweit informieren Handwerker, Kommunen, Vereine und Bürger auf rund 3.000 Veranstaltungen über Solarenergie. Beim Auftakt-Event der Woche der Sonne auf dem Berliner Schlossplatz wurden 16 Solarfamilien aus ganz Deutschland mit dem Innovationspreis "Land der Ideen" ausgezeichnet.

Zehn Prozent aller Hausbesitzer planen in den nächsten zwei Jahren die Installation einer Solaranlage zur Strom- oder Wärmegewinnung. 2009 haben Privathaushalte rund 6,22 Milliarden Euro in solche Anlagen investiert. Dagegen kamen die vier großen Energieversorger mit ihren gemeinsamen Investitionen in neue Anlagen zur Strom- und Fernwärmeerzeugung und dem Ausbau alter Anlagen nur auf ein Investitionsvolumen von rund 4,28 Milliarden Euro.

Damit die Investitionsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger weiter anhält und sich auch positiv auf die deutsche Solarbranche auswirkt, bleiben nach Auffassung des BSW-Solar noch für wenige Jahre attraktive und verlässliche Förderbedingungen unverzichtbar. Diese werden gegenwärtig durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für Solarstrom und den Haushaltsstopp für das Marktanreizprogramm (MAP) von der Regierungskoalition in Frage gestellt. Dies sei aufgrund des harten internationalen Wettbewerbs um die Solarenergie als einen der größten Wachstumsmärkte industriepolitisch höchst fragwürdig, so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW. pgl

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