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Solarkataster soll Dachflächen für solare Nutzung erschließen

Hannover schaltet Solaratlas online

02.12.2011, 00:00

PV-Anlage auf dem Dach
Hannover Stadtbibliothek ist schon mit PV bestückt. © AS Solar

Seit kurzem gibt es auch für die niedersächsiche Landeshauptstadt Hannover einen Solaratlas. Er benennt die solaren Potentiale für die Dächer der Stadt sowohl für Solarthermie als auch für Fotovoltaik.

Bis 2020 sollen im Stadtgebiet Hannover 40 Prozent weniger klimagefährdende Treibhausgase ausgestoßen werden als im Jahr 1990, so das Ziel der Stadtverwaltung. Erreicht werden soll das Ziel durch eine deutliche Steigerung erneuerbarer Energien. Bislang wird nur ein kleiner Teil der geeigneten Dächer für die Gewinnung von Solarenergie genutzt. Eine Million Quadratmeter Dachfläche sollen in den kommenden Jahren für solare Nutzung erschlossen werden.

Dies will die Landeshauptstadt Hannover mit einer Solarkampagne erreichen und hat dafür diesen Solaratlas erstellt. Er zeigt, ob die Dachfläche eines Gebäudes für eine Solaranlage geeignet ist. Dabei kann es sich sowohl um die Erzeugung von Strom durch eine Fotovoltaikanlage oder die Erzeugung von Wärme durch eine solarthermische Anlage handeln.

Gekoppelt wird der Atlas mit einem Beratungsangebot. Hannover bietet für Privatleute ganzjährig die Beratung durch unabhängige Energieberater an, die kostenlos über die Servicenummer der Klimaschutzagentur Region Hannover gebucht werden können. Hausbesitzer können mit dem Solar-Check eine Einschätzung eines neutralen Energieberaters bekommen, welches Potenzial ihr Gebäude für die Nutzung von Solarenergie birgt. Angesprochen werden in der einstündigen Beratung vor Ort die solare Stromerzeugung, die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung mit Solarthermie sowie Fördermöglichkeiten. Zudem will die Stadt Investoren und Besitzer von Dachflächen zusammenbringen.

Nach Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München ist Hannover damit die fünfte Landeshauptstadt, deren Hausdächer nach potentiellen Solarerträgen kartiert ist. pgl

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