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Neues Beschichtungsverfahren für Solarzellen auf der EU PVSEC

Fraunhofer FEP senkt Herstellungskosten bei Dünnschicht-PV

02.09.2011, 00:17

Die Dünnschicht-Fotovoltaik bietet großes Potential, Fotovoltaik-Module günstiger zu produzieren und verfügbare Ressourcen effizient zu nutzen. Auf der europäischen Fotovoltaik-Ausstellung PVSEC 2011 vom 5. bis 8. September in Hamburg präsentiert das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP neue, kostengünstige Herstellungsprozesse für Dünnschicht-Solarzellen.

Dünnschicht-Solarzellen bestehen aus vielen Schichten unterschiedlicher Funktion. Im Zentrum befindet sich die Licht-absorbierende Schicht, an den Außenseiten schützen Verkapselungsschichten die Solarzelle vor Umwelteinflüssen und Kontaktschichten führen den erzeugten Strom ab. Mit seinem Technologie-Portfolio kann das Fraunhofer FEP diese Schichten auf große Flächen im Industriemaßstab abscheiden. Ziel des Dresdener Institutes ist es, Schichten von hervorragender Qualität mit einer höheren Produktivität als bei derzeit verwendeten Fertigungsverfahren aufzubringen, um dadurch letztendlich die Produktionskosten zu mindern.

"Derzeit kosten günstige Fotovoltaik-Module einige hundert Euro pro Quadratmeter. Für die Zukunft erwarten wir, dass mit vakuumbasierten Beschichtungstechnologien, wie wir sie am Fraunhofer FEP verwenden, die Kosten für die Herstellung von Fotovoltaik-Modulen auf mindestens ein Zehntel reduziert werden können", macht Torsten Kopte, Ansprechpartner für "Solarenergie" am Fraunhofer FEP, das große Kosteneinsparungspotenzial innovativer Produktionstechniken deutlich. Beispielsweise sei es gelungen, Molybdän-Schichten für sogenannte CIGS-Dünnschichtzellen mit zehnfach höherer Produktivität im Vergleich zu Konkurrenztechnologien abzuscheiden. Auf der 26. PVSEC in Hamburg wird das Fraunhofer FEP am Stand der Wirtschaftsförderung Sachsen weitere Rückkontaktschichten für CIGS-Zellen und flexible Solarzellen vorstellen.

Quelle: Fraunhofer FEP / sth

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