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Ziele sind preisgünstige und effizientere Solarzellen

EU spendiert 10 Millionen für Dünnschicht-Forschung

02.08.2012, 00:00

Fotovoltaik am Gebäude der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsgesellschaft Empa
Fotovoltaik an der Empa. © Empa

13 europäische Forschungseinrichtungen haben sich im Projekt Scalenano zusammengeschlossen, um gemeinsam preisgünstige, effizientere Solarzellen zu entwickeln. Geldgeberin ist die EU, insgesamt beträgt das Budget des bis Mitte 2015 laufenden Projekts 10 Millionen Euro. Damit will Scalenano einen Durchbruch bei der Kosteneffizienz von Fotovoltaikanlagen und -modulen auf Basis fortschrittlicher Dünnschichttechnologien erzielen.

Dünnschichtsolarzellen bieten im Vergleich zu klassischen Halbleiter-Solarzellen aus Silizium die Möglichkeit, die verwendeten Materialien effizienter zu nutzen und Module günstiger herzustellen, weil die Licht absorbierenden Schichten rund 100-mal dünner sind als Siliziumwafer. Anlagen auf Basis der Stoffklasse der Chalkogenide, wie Kupfer-Indium-Gallium-(Di)Selenid, auch bekannt als CIGS, weisen die höchste Effizienz aller Dünnschichttechnologien auf und haben bereits das Stadium der Massenproduktion erreicht.

Die aktuellen Produktionsmethoden beruhen jedoch typischerweise auf vakuumbasierten Abscheidungsprozessen, die nur schwer auf großen Oberflächen anwendbar sind und teure Produktionsanlagen erfordern. Daher will das Projekt Scalenano alternative, vakuumfreie Prozesse entwickeln, die auf dem elektronischen Abscheiden nanostrukturierter Ausgangsstoffe beruhen, berichtet die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa, einer der Projektteilnehmer.

Zusätzlich sollen alternative Verfahren mit hohem Durchsatz und hoher Prozessgeschwindigkeit entwickelt und die Methoden auf die nächste Generation von Dünnschichtmodulen erweitert werden, die ausschließlich billige und häufig vorkommende Elemente verwenden. Dies werde der europäischen Wettbewerbsfähigkeit in der Fotovoltaik einen kräftigen Schub verleihen, so das Empa-Labor für Dünnschichten und Fotovoltaik. Quelle: Empa / sth

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