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Ein Drittel des Stroms kommt schon von Erneuerbaren

Energieverbrauch steigt 2015 um 1,7 Prozent

08.11.2015, 10:45

Dach mit PV-Modulen
Erneuerbare Energien steuern ein Drittel zur Stromerzeugung bei. © Wolf

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland um etwa 1,7 Prozent auf rund 13.360 Petajoule (PJ). Die erneuerbaren Energien legen mit einen Zuwachs von knapp 9 Prozent am stärksten zu, gefolgt von Erdgas mit einem Plus von etwa 8,5 Prozent. Der Mineralölverbrauch wird in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

"Die Höhe des Energieverbrauchs in Deutschland wurde 2015 im Wesentlichen von den Witterungsbedingungen geprägt", erklärte Hans-Joachim Ziesing vom Vorstand der AG Energiebilanzen, "der Zuwachs bei den erneuerbaren Energien geht vor allem auf die höhere Stromproduktion der Windanlagen an Land und auf See zurück." Die Herbstprognose der AG Energiebilanzen beruht im Wesentlichen auf den Zahlen zum Energieverbrauch der ersten neun Monate des laufenden Jahres.

Erneuerbare speisen Rekordmengen ein

Erste Schätzungen zeigen zudem beim Strom eine Rekordeinspeisung der regenerativen Energien. Die erneuerbaren Energien werden 2015 voraussichtlich rund 33 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung. Demnach könnten rund 193 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen bis zum Jahresende erzeugt werden. Das ist rund ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Bei Wärme sieht es immer noch anders, da stagniert der Anteil bei zirka 11 Prozent.

Deutliche Zuwächse verzeichnen ZSW und BDEW bei der Stromerzeugung aus Windkraft und PV: Am 31. Oktober 2015 lag der Anteil der Erzeugung aus Windenergieanlagen mit 63 Milliarden Kilowattstunden bereits um 47 Prozent über dem Wert des gleichen Zeitraums im Jahr 2014. Trotz des moderaten Zubaus an Solaranlagen im Jahr 2015 produzierten diese in den ersten zehn Monaten mit 35 Milliarden Kilowattstunden so viel Strom wie im gesamten Vorjahr.

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