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Solarunternehmen kündigen Produktionsverlagerung an

Einspeisevergütung ist Argument für Gang nach Asien

14.04.2010, 07:37

Schott Solar will wegen der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung in Deutschland seine Produktion nach Asien verlagern. Eine Entscheidung über den Standort ist noch nicht gefallen. In Deutschland sollen aber dennoch im Moment aufgrund guter Auftragslage keine Arbeitsplätze wegfallen. Schott ist nicht das erste Unternehmen, das versucht, auf billigere Standorte auszuweichen. Auch Q-Cells hat einen Teil seiner Fertigung mittlerweile in Malaysia. Solarworld baut Module in Südkorea. Auch der Modulhersteller Solon aus Berlin und der Solarmaschinenbauer Manz suchen nach Angaben der Financial Times Deutschland nach Standorten in Asien.

Experten rechnen aufgrund der derzeit diskutierten Änderung der Fotovoltaikförderung mit einer Konsolidierung der Herstellerlandschaft in Deutschland. Einige deutsche Unternehmen hatten nach umsatzstarken Jahren die Finanzkrise und den wachsenden Preisdruck aus Asien nicht gut verkraftet und rote Zahlen geschrieben. Asiatische Modulhersteller haben zudem bei der Produktqualität aufgeholt. pgl

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