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In den nächsten Jahren gibt es ein jährliches Plus von über 30 Prozent

Deutschland hat die Nase bei PV-Speichern vorn

23.02.2015, 09:10

Batteriespeicher für Solarstrom
Vor allem in Deutschland wächst der Markt für Speicherbatterien rasch. © S.Thole

Deutschland wird seine Vorreiterrolle im Bereich der PV-Speicher auch bis 2020 innerhalb Europas behaupten, nicht zuletzt aufgrund der Speicherförderung und des bereits etablierten PV-Marktes. Bis 2020 erwarten Experten der International Battery & Energy Storage Alliance IBESA für Deutschland einen Anstieg der jährlichen PV-Speicherinstallationen auf über 45.000 Anlagen pro Jahr, das sind Wachstumsraten von über 30 Prozent.

Insgesamt prognostizieren der Bonner Marktforscher EuPD Research und IBESA für das Jahr 2020 eine kumulierte PV-Speicher-Kapazität von 1,9 GWh für Europa. Der europäische Markt für PV-Speicher wird bis 2020 ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von 60 Prozent zeigen und in 2020 ein Volumen von 166.000 Neuinstallationen erreichen, so Markus A.W. Hoehner von EuPD Research. Wachstumstreiber sind vor allem Preissenkungen, die PV Speicher im Strommarkt wettbewerbsfähig machen.

Das Beispiel Deutschland zeige, wie wichtig die richtigen Rahmenbedingungen als Anreizinstrument für einen Wachstumsmarkt sind, so die Marktbeobachter. Durch die bereits heute im deutschen Netz signifikante Einspeisung von Strom aus fluktuierenden, regenerativen Energiequellen wie Wind oder PV steige der Ausgleichsbedarf durch schnell regelbare Kraftwerkskapazitäten oder entsprechend Flexibilitätsoptionen durch dezentrale Speichersysteme.

Auch international beobachten die Marktexperten eine steigende Nachfrage im Speichersegment. Doch während in Industrieländern Speicher zur Unterstützung der Netzinfrastruktur eingesetzt werden, spielen sie in Schwellen- und Entwicklungsländern vor allem als offgrid-Anwendung eine zunehmende Rolle, um auch die ländliche Elektrifizierung voranzutreiben. Auch ein instabiles Netz trägt zu einer steigenden Nachfrage nach Stromspeichern bei, um im Bedarfsfall einspringen zu können. Quelle: IBESA / pgl

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