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Module im Glasverbund blieben bei Tests simulierte 40 Jahre unversehrt

Centrosolar erhöht Leistungsgarantie auf Glas-Glas-Module

27.08.2013, 06:15

Fotovoltaikanbieter Centrosolar gibt auf seine neuesten Glas-Glas-Module, die das Unternehmen unter dem Namen S-Class Vision vertreibt, eine Leistungsgarantie von 30 Jahren auf 87 Prozent der Leistung. Bisher garantierte der Anbieter bis zu einer Lebensdauer von 25 Jahren mindestens 87 Prozent Leistung. Das entspricht der branchenüblichen Leistungsgarantie. Gleichzeitig hat das Unternehmen die Produktgarantie von 15 auf 20 Jahre verlängert. Damit sei diese doppelt so lang wie bei vergleichbaren Glas-Folien-Modulen.

"Solarmodule mit Glasscheibe auf Vorder- und Rückseite haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer", begründet das Unternehmen die Garantieverlängerung. Das habe ein Langzeit-Klimakammertest gezeigt, in dem Centrosolar Glas-Folien-Module mit Modulen im Glasverbund verglichen hat. Bei herkömmlichen Modulen ließ die Leistungsfähigkeit nach spätestens 30 Jahren nach, da die Folie zerstört war. Glas-Glas-Module hingegen blieben simulierte 40 Jahre unversehrt. Sie hielten extremen Temperaturen, starker Luftfeuchtigkeit und Nässe unbeschadet stand. Centrosolar will nun in weiteren Tests prüfen, wann sich Umwelteinflüsse bei Glas-Glas-Modulen bemerkbar machen.

Centrosolar hat das Angebot der S-Class Vision-Serie nach dem Auftakt auf der Intersolar ausgeweitet und bietet mittlerweile vier Module im Glasverbund an. Bei den neuen Modulen kommt die Glastechnologie der zweiten Generation zum Einsatz. Die Glasscheiben auf Vorder- und Rückseite sind nur 2 Millimeter dünn. Damit sind die Module leichter als bisherige Glas-Glas-Module, bei denen die Schichtdicke 2,6 Millimeter beträgt. Die Glas-Glas-Module sind etwa 5 Cent je Kilowattstunde teurer als Glas-Folien-Module.

Die Leistungsgarantie auf Fotovoltaik-Module ist nicht unumstritten. So fielen der Verbraucherzentrale NRW 2011 bei einigen Anbietern Bestimmungen im Kleingedruckten auf, die eine Inanspruchnahme erheblich erschweren. Beispielsweise sollten Anlagenbetreiber die Prüfkosten selbst übernehmen. Oft ist der Nachweis einer Leistungsminderung nur möglich, indem Module an ein Prüflabor geschickt werden, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Es empfiehlt sich also ein Blick ins Kleingedruckte. Zudem kann ein Datenlogger beim Nachweis einer hohen Leistungsminderung (Degradation) der Module hilfreich sein. Quelle: Centrosolar / sth

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