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Hochschule Biberach startet Forschungsprojekt

Bessere Verfahren sollen Geothermie sicherer machen

27.01.2010, 04:51

An der Hochschule Biberach bringt Terrasond derzeit 25 Meter lange Messsonden in den Boden ein. Diese insgesamt fünf Sonden sind mit einer speziellen Messtechnik ausgestattet, mit der ein Team um Professor Roland Koenigsdorff Erkenntnisse für das Forschungsprojekt "Qualitätssicherung bei Erdwärmesonden und Erdkollektoren" gewinnen möchte. Der Bund fördert das Projekt mit insgesamt 860.000 Euro, knapp 140.000 Euro bekommen die Biberacher Forscher.

Hintergrund ist der in den vergangenen Jahren rasch wachsende Markt für geothermische Energiegewinnung. "Damit Wärmepumpen und Erdwärmesonden die Umwelt tatsächlich entlasten und nicht beeinträchtigen, ist eine hochwertige und gleichermaßen praktikable Qualitätssicherung notwendig", sagt Koenigsdorff. Dazu testet das Biberacher Institut für Gebäude- und Energiesysteme ein spezielles Messverfahren, den sogenannten Thermal Response Test (TRT).

Das Verfahren stellt fest, wie die thermischen Eigenschaften des Untergrundes sowie der fertig gestellten Erdwärmesonde sind. So kann der Test erkennen, wenn ein Standort einen hohen Grundwasserspiegel aufweist. Der Test soll für einfache Standard-Anwendungen kostengünstiger und schneller durchführbar werden. Außerdem wird untersucht, inwieweit sich durch Verfeinerungen der Messtechnik und Auswertungsverfahren weitere und bessere Aussagen gewinnen lassen. pgl

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