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Batteriespeicher lebt solange wie die Fotovoltaik-Anlage

Batterie-Lebensdauer deutlich erhöht

09.11.2010, 10:00

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT in Itzehoe hat das Unternehmen Dispatch Energy ein Batteriekomplettsystem entwickelt, das über die gesamte heute übliche Lebensdauer einer Fotovoltaik-Anlage genutzt werden kann. Die begrenzte Lebensdauer verbunden mit einem hohen Preis ist bislang einer der größten Hemmschuhe für die Zwischenspeicherung von Solarstrom in Batterien mit dem Ziel, den Eigenverbrauch zu erhöhen.

Die Dispatch Energy Innovations GmbH fokussiert sich auf die Forschung, Entwicklung und Produktion sowie den Vertrieb von elektrochemischen Stromspeichersystemen auf Basis der Lithium-Ionen Polymer-Technologie. Das Fraunhofer ISE bringt sein Know-how auf dem Gebiet des Batteriemodul- und Batteriesystembaus, der Entwicklung von Batterie- und Energiemanagementsystemen sowie der Integration in netzgekoppelte und netzunabhängige PV-Systeme in die Kooperation ein, das Fraunhofer ISIT eine neue Pilotzellfertigung.

Das erste Batteriespeichersystem der Serie "Black Diamond" zielt auf dezentrale gebäudeintegrierte PV-Anlagen. Mit einer Kapazität von fünf Kilowattstunden ermöglicht dieses System die Eigennutzung des erzeugten PV-Stroms auch in der Nacht. Den Kooperationspartnern zufolge ist das System tiefentladungs- und überladungssicher und bietet einen Wirkungsgrad von über 95 Prozent. Ferner ermögliche seine modulare Bauweise eine einfache Ankopplung an marktverfügbare Laderegler und Wechselrichter. Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten erlaubten dem Kunden zu jeder Tages- und Nachtzeit, Informationen zum aktuell verfügbaren Stromvorrat abzurufen – wahlweise per Touchscreen, Laptop oder Smartphone.

Dipatch Energy wird Mitte 2011 mit der Serienfertigung von Systemen für die Zwischenspeicherung von regenerativ erzeugtem Strom beginnen. Ziel ist es, jährlich über 1.000 Fotovoltaik-Haushalte mit Batteriesystemen auszustatten. Eine Großserienfertigung mit einer Gesamtkapazität von 250 Megawattstunden befindet sich in Planung.

Der Produktionsprozess, der modernen industriellen Standards entspricht, ermöglicht eine Zellfertigung unter Trockenraumbedingungen und ist nach oben skalierbar. Die Zellen werden entsprechend dem vom Fraunhofer ISE entwickelten Konzept zu Batteriemodulen verschaltet, die sich wiederum abhängig von der Zielanwendung zu Batteriesystemen mit unterschiedlichem Energieinhalt verschalten lassen. sth

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