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Viele Flächen für Fotovoltaik sind noch frei

Atlas zeigt Potenzial für Erneuerbare Energien

19.01.2010, 13:35

Die Agentur für Erneuerbare Energien hat einen Potenzial­atlas für regenerative Energien vorgestellt. In ihm ist der Flächen­ver­brauch von heute und bis zum Jahr 2020 für alle Sparten der Erneuer­baren Energien be­rech­net. Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geo­thermie erreichen bis dahin nach Branchenprognosen einen Anteil von 28 Prozent am Energieverbrauch.

Der Atlas zeigt, welche Potenziale im Energieland Deutschland stecken – sei es auf dem Acker oder auf unseren Dächern und mit der Erdwärme sogar unter unseren Füßen", resümiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Die Erneuerbaren Energien bringen viel Ertrag auf wenig Fläche", so Mayer weiter. "So kann beispielsweise die Windenergie an Land bis 2020 ein Fünftel des deut­schen Strom­be­darfs decken. Dafür benötigt sie aber nur etwa 0,75 Prozent der Landes­fläche.

Das Potenzial an Solarenergie sei noch weitgehend unerschlossen, so die Agentur für Erneuerbare Energien. Nur 2,5 Prozent der geeigneten Gebäude­flächen würden bisher für Strom oder Wärme aus der Sonne genutzt. Solarparks auf Freiflächen belegen heute mit rund 1.700 Hektar nur etwa 0,005 Prozent der Landesfläche. Die Branche geht  von einem Wachstum der Fotovoltaik-Parks auf deutschlandweit zirka 10.000 Hektar bis 2020 aus. Das entspricht ungefähr der Fläche der Stadt Gelsenkirchen. "Solaranlagen können auf vorbelasteten Standorten Vorteile für den Umwelt- und Naturschutz bringen", erklärt Carsten Wachholz, Referent für Energiepolitik und Klimaschutz des Naturschutzbund Deutschland.

Für Verbraucher, die sich überlegen, eine Fotovoltaikanlage zu installieren, hat Schott Solar zudem einen Solarstromrechner online gestellt. Er berücksichtigt Standort, Größe und Neigung des Dachs und soll einen ersten Eindruck ermitteln, ob sich eine Investition in Fotovoltaik rentiert. Allerdings sind diese Berechnungen aufgrund der Debatte um die Reduzierung der Einspeisevergütung schwierig. pgl

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