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Fassade soll zur Energiegewinnung dienen

ArcelorMittal arbeitet an Solarstahl

20.09.2013, 07:00

ArcelorMittal hat sein Team für Forschung und Entwicklung darauf angesetzt, Solarstahl zu entwickeln. Beschichteter Stahl soll Strom per Fotovoltaik gewinnen. Das teilte der amerikanische Mutterkonzern mit. Besonders weit scheint das Unternehmen damit jedoch noch nicht gekommen zu sein, denn konkrete Informationen zu geplanten Partnern oder Technologien fehlen.

Die notwendigen Forschungsarbeiten sollen innerhalb eines EU-Programms Life+ unter dem Namen Phoster erfolgen. Über Life+ werden Projekte finanziert, die einen Beitrag zur Entwicklung und Durchführung der Umweltpolitik und des Umweltrechts der EU leisten. Dieses Programm soll die Einbeziehung von Umweltaspekten in andere Politikfelder erleichtern.

Das Unternehmen reiht sich damit in eine Reihe von Ansätzen ein, die die Fassade zur Energiegewinnung mit PV nutzen wollen. Wie andere Konkurrenten setzen die Amerikaner auf Dünnschicht-PV. Weitere wie Dyesol, Thyssen Steel und Heliatek orientieren sich auf Produkte der organischen Fotovoltaik. Dyesol arbeitet mit der indischen Tata Steel zusammen. Geforscht wird auch an Solar-Betonfassaden. Ein entsprechendes Projekt läuft seit 2012, bis Ende 2014 will Reckli erste Einzelstücke für Fassaden ausliefern. In Beton integrierte Folien sind leichter als Glasmodule. pgl

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