Innendämmung im Bestand
Hrsg. Gerd Geburtig. Die Ausstrahlung von Bestandsgebäuden, oft einhergehend mit reichhaltiger Detailausbildung, ist die Grundlage räumlicher Geborgenheit und somit auch örtlicher Lebensqualität. Um das vertraute Erscheinungsbild zu erhalten, ist eine Verbesserung des Wärmeschutzes und die damit einhergehende gewollte Steigerung der Energieeffizienz nur mit einer innen angeordneten Wärmedämmung zu erreichen.
Nachträglich an Außenwänden aufgebrachte Innendämmungen verändern jedoch gravierend das bauphysikalische Verhalten einer bestehenden Konstruktion. Aspekte wie die Wasserdampfdiffusion von innen nach außen mit möglicher Tauwasserbildung an der bauzeitlichen Innenoberfläche der Wand oder das eingeschränkte Austrocknungspotenzial nach der Schlagregenbeanspruchung sind deshalb besonders zu beachten.
Diesem schwierigen Themenkomplex widmete sich der 3. Sachverständigentag der regionalen deutschen Gruppe der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. im November 2009 in Weimar.
Das spannungsreiche Themengebiet wird nicht einseitig, sondern in der Wechselwirkung zwischen Nutzen und Gefährdungen, zwischen Möglichkeiten und Risiken kontrovers erörtert und diskutiert.
Aus dem Inhalt
Anatol Worch
Innendämmung nach WTA - Das Merkblatt 6 - 4
Hartwig M. Künzel / Andrea Binder / Daniel Zirkelbach
Bemessung von Innendämmung
Roswith Kaiser
Innendämmung in der Denkmalpflege
Frank Eßmann
Möglichkeiten durch Innendämmung
Uwe Gronau
Innendämmung - alles bedacht?
Georg Dittié
Innendämmung - MIt der anderen Brille betrachtet
Manuela Kramp
"Gebaute Praxis - so geht's"
Klaus Graupner
Einige praktische Überlegungen
Weitere Informationen
| 2010, 92 S., zahlreiche Abb., kartoniert |





