Funkmodule beziehen ihre Energie aus der Umgebung

EnOcean erschließt Wärme als Energiequelle

Batterielose Funkmodule von EnOcean können nun auch Wärme als Energiequelle für die Stromerzeugung nutzen. Damit erweitert sich der Anwendungsbereich der kabellosen Funklösungen.

Batterielose Funkmodule von EnOcean können nun auch Wärme als Energiequelle für die Stromerzeugung nutzen. Damit erweitert sich der Anwendungsbereich der kabellosen Funklösungen, die vor allem in der Gebäudeautomation eingesetzt werden. Die Funksensoren und -aktoren, die nach den Standards von EnOcean zusammenarbeiten, dienen dazu, die Temperatur zu regeln oder Lichtschalter an- und auszumachen. Bislang ziehen sie die dafür benötigte Energie aus Bewegungsenergie, etwa bei Fenstergriffen, oder sie nutzen Solarstrom.  "Temperaturunterschiede gibt es in zahlreichen Umgebungen: in der Produktion und Fertigung, in beheizten oder klimatisierten Gebäuden, durch Sonneneinstrahlung, an Motoren oder sogar am Menschen selbst. Damit ist Wärme die ideale zusätzliche Energiequelle für unsere batterielosen Funkmodule", sagt Armin Anders, Leiter Produktmanagement und Mitgründer von EnOcean. Mit dem DC/DC-Wandler ECT 310, der als Schnittstelle zwischen thermoelektrischen Wandlern und den Funkmodulen dient, lassen sich die kabellosen Funklösungen Anders zufolge überall dort einsetzen, wo zumindest zeitweise ein Temperaturunterschied von wenigstens 2 Grad Celsius vorhanden ist. Anwendungsmöglichkeiten sieht EnOcean neben der Gebäudetechnik auch in der Industrieautomation und der Medizin. sth

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