Kinder sind empfindlich gegen schlechte Luft
Im Rahmen des Kinder-Umwelt-Survey (KUS) stellte das Umweltbundesamt fest, dass besonders Kinder auf gute Raumluft angewiesen sind.
In Innenräumen verbringen die Menschen in Deutschland den größten Teil ihres Lebens, davon im Durchschnitt etwa zwei Drittel in ihrer eigenen Wohnung. Kinder halten sich im Durchschnitt täglich über 15 Stunden in der Wohnung ihrer Eltern auf.
Reduzierte Raumluftwechselrate
Besonders die eigene Wohnung sollte ein Ort sein, an den sich der Mensch zurückziehen kann, ohne nachteilige Einflüsse auf seine Gesundheit befürchten zu müssen. Nicht immer jedoch hat die Innenraumluft eine Qualität, die der menschlichen Gesundheit zuträglich ist. So ist bekannt, dass sich die Qualität der Innenraumluft aufgrund reduzierter Raumluftwechselraten – häufig infolge falsch angewandter Energiesparmaßnahmen – verschlechtern kann.
Darüber hinaus wird sie durch die Verwendung von neuartigen Baustoffen, Renovierungs- und Haushaltsprodukten stetig verändert. Flüchtige organische Verbindungen treten üblicherweise in Innenräumen in höheren Konzentrationen als im Außenluftbereich auf, weil sie aus einer Vielzahl von Innenraumquellen freigesetzt werden.





