Studie zu Energieverbrauch für Klimatisierung in der Kritik
Die Studie "Energieverbrauch des Sektors Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD) in Deutschland für die Jahre 2007-2010", die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums entstanden ist, schätzt den Anteil der Energie zur Gebäudeklimatisierung in diesem Segment auf knapp 2 Prozent. Nur 13 Prozent der Bürogebäudeflächen seien gekühlt oder klimatisiert. Fachverbände und Opposition wundern sich über diese Zahlen.
Die 132 Seiten umfassende Studie untersucht den Energieverbrauch in den Jahren 2007 bis 2010 in 14 unterschiedlichen Bereichen der Sektoren Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Als Basis wurden bundesweit in 2091 Gebäuden die Verbräuche an Strom, fossilen Energieträgern und an Fernwärme erhoben und analysiert. Anschließend wurden die Ergebnisse aus diesen Erhebungen auf den gesamten deutschen Bestand an GHD-Gebäuden hochgerechnet.
"Die Ergebnisse decken sich in keiner Weise mit anderen aktuell vorliegenden Untersuchungsergebnissen", kritisiert Günther Mertz, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbands Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik. Außerdem ließen sie sich nicht mit den von verschiedenen Verbänden erhobenen Absatzzahlen im Bereich der Raumlufttechnik-Geräte und der Raumklima- oder Split- und Multisplitgeräte in Übereinstimmung bringen.
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