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co2online verlost zehn "Klimagriff"-Sets

Spätsommer begünstigt Schimmelwachstum

12.09.2011, 00:15

Frau steht in geöffneter Terrassentür. © Roto
Regelmäßiges Lüften beugt Wohnungsschimmel vor. © Roto

Das derzeitige Spätsommerwetter bietet ideale Wachstumsvoraussetzungen für den Wohnungsschimmel. Darauf weist co2online hin. "Im Spätsommer und Frühherbst wird seltener gelüftet als im Hochsommer - und die Heizung läuft noch nicht. So setzt sich feuchte Luft leichter in der Wohnung fest und Schimmel entsteht", erläutert Geschäftsführerin Tanja Loitz. Gerade jetzt gilt es also, regelmäßig für mehrere Minuten die Fenster aufzureißen.

Richtiges Lüften sowie bewusstes Heizen in den Wintermonaten reichen häufig aus, um Schimmelbefall vorzubeugen. Ausgenommen sind Wände, die durch Bauschäden wie kaputte Rohre, undichte Dächer oder schlecht gedämmte Bauteile feucht werden. Am einfachsten kontrolliert man Luftfeuchtigkeit und Temperatur mit einem Thermo-Hygrometer oder einem "Klimagriff", der am Fenster anzeigt, wann gelüftet werden muss. co2online verlost zehn dieser Geräte, die am Fenstergriff installiert werden. 

Zwölf Liter Wasser produziert eine vierköpfige Familie täglich beim Wohnen, unter anderem durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und normale Atemluft. Bereits mit einfachen Regeln kann es gelingen, diese Feuchtigkeit aus der Wohnung zu bekommen:

  • In Wohnräumen sollten Sie 20 Grad nicht dauerhaft unterschreiten, im Bad 21 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad.
  • Schließen Sie Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen.
  • Lüften Sie zweimal täglich richtig durch. "Richtig" heißt: die Fenster für mindestens fünf Minuten ganz öffnen (Stoßlüften).
  • Wie lange gelüftet werden muss, hängt vor allem von der Wohnungsnutzung, aber auch vom Wetter ab. Faustregel: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genügen drei bis fünf Minuten, bei wärmerem Wetter zehn bis 15 Minuten.
  • Wenn Sie Wäsche in der Wohnung trocknen, lüften Sie dieses Zimmer häufiger und halten Sie die Zimmertür geschlossen.

Werden Gebäude saniert, muss ein Lüftungskonzept erstellt werden. Gerade in größeren Gebäuden mit viel Publikumsverkehr – etwa Schulen – reicht die Fensterlüftung meist nicht aus. Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger BVS rät zudem dazu, vor der Sanierung die innenraumhygienische Situation zu erfassen, da durch das Abdichten der Gebäudehülle im Zuge der energetischen Sanierung möglicherweise die Schadstoffbelastungen im Gebäude verschärft werden. Dieses Risiko gelte es im Vorfeld solcher Maßnahmen zu erfassen und bewerten.

Quelle: co2online / sth

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