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Vielen potentiellen Nutzern sind die Lösungen noch zu teuer

Smart Home bei Bauherren als Sicherheitstechnik beliebt

12.06.2015, 08:30

Smart-Home-Lösung von Bosch
Jeder zweite Bauherr interessiert sich für Smart-Home-Lösungen zum Energiemanagement. © Bosch

Gut jeder dritte Bauherr, egal ob in Massiv- oder Fertigbauweise, will in seinem neuen Haus Smart-Home-Lösungen nutzen. Besonders geschätzt werden der Einsatz zu Sicherheits- und Beleuchtungszwecken (durch Alarmanlagen, vernetzte Jalousien, intelligente Beleuchtung). Bei den Smart-Home-Nutzern, die in Massivbauweise bauen, nannten dies etwa 70 Prozent als wichtige Techniken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von BauInfoConsult von insgesamt 656 Privatpersonen, die entweder kürzlich ein Eigenheim gebaut haben oder dies gerade planen.

Auch intelligentes Energiemanagement und Speicherung sowie eine Vernetzung der Unterhaltungselektronik stößt bei mehr als jedem Zweiten auf Zustimmung. Speziellere Anwendungen im Wellness-Bereich (wie der intelligente Kühlschrank oder Sensorböden) sprechen im Vergleich dazu bislang nur eine kleinere Gruppe von eingefleischten Technik-Nerds an.

Gegen ein intelligentes Haus sprechen bei den befragten Bauherren, die keine Smart-Home-Lösungen einsetzen, vor allem die zu hohen Kosten. Für die Anbieter von intelligenten Hauslösungen gibt es also wohl noch genügend Marktabschöpfungspotenzial, sobald die Trendtechnologie Smart Home ausgereifter und günstiger angeboten werden kann. Quelle: Bauinfoconsult / pgl

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