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Zu wenig Dämmung kann zu Schimmel führen

Schimmel sollte von Fachleuten entfernt werden

15.01.2016, 08:30

Schwarze Flecken, oftmals die ersten Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall, entstehen häufig im Winter. Der sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Birgit Holfert, Expertin der Verbraucherzentrale Energieberatung, erläutert die Ursachen des Schimmelbefalls: "Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Auch die warme Raumluft kühlt sich dort ab. Mit sinkender Temperatur geht die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf deutlich zurück, so dass an der Oberfläche der Wand die relative Luftfeuchte stark ansteigt. In diesen Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor – auch ohne fühl- oder sichtbares Kondenswasser."

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb: raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich. Ebenfalls wichtig ist ausreichendes Heizen, damit die Wände nicht zu sehr auskühlen.

Die maximale Luftfeuchtigkeit und die empfehlenswerte Raumtemperatur hängen dabei ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Je besser die Dämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko, da die Wände weniger stark auskühlen.

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Aus Sicht von Birgit Holfert ganz klar ein Fall für den Fachmann: "Wir empfehlen Verbrauchern immer, den Schaden professionell beseitigen und vor allem die Ursache klären zu lassen, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder." Nur Experten könnten außerdem sicherstellen, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt würden.

Auch der Bauherren-Schutzbund und das Institut für Bauforschung Hannover haben sich des Themas angenommen und eine Kurzstudie zu Schadensbildern, Ursachen und Folgen von Schimmelpilzschäden erstellt. In der Regel seien ungünstige Rahmenbedingungen verantwortlich, betroffen seien immerhin rund 17 Prozent der Hauseigentümer und Mieter. Die Broschüre unterscheidet drei Ursachenfelder: Eindringendes Wasser von außen, eindringendes Wasser von innen sowie der Anfall von Tau- oder Kondenswasser. Um den Befall erfolgreich sanieren zu können, müssen zunächst die Schimmelursachen sorgfältig untersucht und beseitigt werden. pgl

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