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Für den Mietwohnungsmarkt noch immer zu kostspielig

Gebäudeautomation: höchstes Potenzial bei Eigenheimen

05.06.2013, 07:10

Grafik Potenzial zur Gebäudeautomation
Das Potenzial für den Einsatz von Gebäudeautomation zeigt diese Grafik, die durch Anklicken vergrößert wird. © Bauinfoconsult

Bauunternehmer und Planer erwarten, dass sich der Markt für Gebäudeautomation vor allem im Ein- und Zweifamilienhaussektor abspielt. Weiterer vielversprechender Sektor sind Büro- und Verwaltungsgebäude. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen Bauinfoconsult.

In den Befragungen zur Branchenstudie Jahresanalyse 2013/2014 hat Bauinfoconsult 102 Architekten und 97 Bauunternehmer unter anderem auch zum Themenschwerpunkt Gebäudeautomation befragt. Vor allem die Architekten sehen bei Ein- und Zweifamilienhäusern das größte Automationspotenzial (72 Prozent), mit Abstand gefolgt vom wohnähnlichen Nichtwohnungsbau wie dem Sektor Büro- und Verwaltungsgebäude (35 Prozent). Von den Bauunternehmern werden jedem der beiden Sektoren gleichermaßen große Chancen eingeräumt.

Die Erwartungen an Mehrfamilienhäuser sind sehr viel geringer, was angesichts der Tatsache, dass es sich zum großen Teil um Mietwohnungshäuser handelt, bei denen die Ausstattung in der Regel von den Kosten abhängt, nicht überrascht. Noch ist die Gebäudeautomation in der Regel ein kostspieliges Vergnügen.

Auch die eher funktional genutzten nichtwohnähnliche Nichtwohngebäude, also zum Beispiel Fabrik- und Lagergebäude, sind aus Sicht der Planer und Verarbeiter kein Segment mit übermäßig großem Potenzial für Gebäudeautomatisierung. Die Anwendungen, die nach Einschätzung der hierzu befragten Architekten im Wohnungsbau in naher Zukunft vor allem eingebaut werden, sind elektrisch zu öffnende Tore und Türsprechanlagen mit Kameras. Im wohnähnlichen Nichtwohnungsbau sehen die befragten Architekten automatisierte Lüftungssysteme, Videoüberwachungssysteme und Brandmelder im Kommen.
Quelle: Bauinfoconsult / bba

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