Daten sollen in Bestandsbauten ab Baujahr 1995 erhoben werden

Wärmepumper für Feldtest gesucht

Häuser, die vor 1995 gebaut wurden und mit einer Wärmepumpe heizen, werden für einen Feldtest gesucht.

Wärmepumpenheizungsanlagen werden im Versorgungssystem der Zukunft eine entscheidende Rolle einnehmen. Dies kann jedoch nur dann erfolgreich gelingen, wenn die Technologie auch in bestehenden Gebäuden zweckmäßig eingebunden und effizient betrieben wird. Diesem Schwerpunkt widmet sich das Projekt "WPsmart im Bestand", in dem 100 elektrisch angetriebene Wärmepumpen in älteren Einfamilienhäusern durch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE untersucht werden sollen. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Gruppe "Wärmepumpen und Sorptionssysteme" des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE führt seit mehr als zehn Jahren messtechnische Untersuchungen von Wärmepumpen unter realen Bedingungen durch. Hierbei wurde bislang der Betrieb von knapp 300 Anlagen in unterschiedlichen Gebäudetypen analysiert. Für das Projekt "WPsmart im Bestand" werden Messobjekte mit folgenden Eigenschaften gesucht:
  • Das Einfamilienhaus wurde vor 1995 gebaut und befindet sich in Deutschland.
  • Die serienmäßig erhältliche Luft/Wasser- oder Sole/Wasser-Wärmepumpe zur Raumheizung und Trinkwarmwassererwärmung wurde nach 2010 installiert.
  • Im Auslegungspunkt stellt die Wärmepumpe mittlere Temperaturen von mind. 45 °C zu Raumheizzwecken bereit.
  • Bivalente/hybride Systeme (in Kombination mit Gas- oder Ölkessel) sind zulässig.
  • Für Raumheizung besteht keine solarthermische Unterstützung.
Das Hauptziel für jede Wärmepumpenanlage ist die Ermittlung der Effizienz sowie die Bewertung der Haupteinflussfaktoren, zum Beispiel Systemtemperaturen und Hilfsenergieverbräuche. Hierfür stattet das Team des Fraunhofer ISE die Anlage mit Wärmemengen- und Elektrozählern aus. Die Vermessung soll über die kommenden zwei, gegebenenfalls auch drei Heizperioden erfolgen. Potenzielle Messobjekte können dem Fraunhofer ISE ab sofort gemeldet werden. Hierfür steht eine Eingabemaske zur komfortablen Übermittlung der Eigenschaften des Messobjekts zur Verfügung. Quelle: ISE / pgl

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