Luft-Wasser-Wärmepumpen haben größten Anteil

Wärmepumpen-Verband sieht Absatzpotenzial von 203.000 Geräten

Eine andere Energiepreispolitik könnte den Absatz von Wärmepumpen voranbringen. © Viessmann

Bei einer positiven Marktentwicklung sei ein Marktanteil von 27 Prozent für Wärmepumpen möglich, so der Bundesverband Wärmepumpe.

In zwei Szenarien hat der Bundesverband Wärmepumpe die Entwicklung des Markts aus vertrieblicher Sicht beleuchtet. In Szenario 1 der Branchenstudie steigt der Wärmepumpen-Absatz auf 90.000 Geräte im Jahr 2030, der Markt­anteil liegt bei 17,8 Prozent. Der Absatz verlagert sich tendenziell in den Sanierungsmarkt. Insgesamt sind rund 1,61 Millionen Wärmepumpen in Betrieb (8,1 Prozent des Wärmeerzeugerbestandes). Im progressiveren Szenario 2, in dem mehr Wärmepumpen in der Sanierung zum Einsatz kommen, wächst der Absatz auf 203.000 Geräte (Marktanteil 27 Prozent). Derzeit sind 2,37 Millionen Anlagen installiert.

In beiden Szenarien machen Luft/Wasser-Wärmepumpen den größten Teil der Verkäufe aus. Der Anteil der erdgekoppelten Geräte pendelt sich bei unter 30 Prozent ein. Der Absatz von Warmwasser-Wärmepumpen steigt in den Szenarien auf rund 17.000 bzw. rund 25.000 Geräte an.

Aufgrund der verschlechterten Marktbedingungen durch die niedrigeren Ölpreise mussten die Prognosen der vergangenen Ausgaben nach unten korrigiert werden: um 24 Prozent (Szenario 1) beziehungsweise 35 Prozent (Szenario 2) im Vergleich mit der ersten Ausgabe der Branchenstudie 2009.

Eine Neuausrichtung der Energiepreisgestaltung sei die wirksamste Maßnahme für eine Beschleunigung des Wärmepumpen-Absatzes, so der Verband. Bis diese umgesetzt werde, sei eine effektive Förderpolitik unverzichtbar. Quelle: BWP / pgl

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