Forschungsergebnisse sollen in die Praxis überführt werden

Start-up reduziert Emissionen aus Biomasse-Heizungen

Biomasse-Heizungen mit höherer Effizienz bei geringeren Emissionen will eine Ausgründung des Deutschen Biomasseforschungszentrums realisieren.

Die ETE EmTechEngineering GmbH, eine Ausgründung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), will Lösungen entwickeln, die die Emissionen von Biomasse-Heizungen reduzieren. Dabei sollen Forschungsergebnisse des DBFZ in der Praxis nutzbar gemacht werden.

Eine Vielzahl von Feuerungsanlagen verfügt über große Effizienzpotenziale und steht zudem vor der Herausforderung, immer schärfere Emissionsgrenzwerte einhalten zu müssen. In diesem Bereich konnten die Wissenschaftler des DBFZ-Forschungsbereichs "Thermo-chemische Konversion" in der Vergangenheit bereits aktiv eine Vielzahl von Entwicklungen, vor allem hinsichtlich der katalytischen Emissionsminderung vorantreiben. Eine der Innovationen ist ein neuer hochtemperaturstabiler Katalysator.

Zahlreiche Erkenntnisse und umfangreiche Expertise

Entstanden sind hieraus zahlreiche Erkenntnisse und umfangreiche Expertise, die Ingo Hartmann und René Bindig vom DBFZ und Frank Werner vom Unternehmen Specht Modulare Ofensysteme mit der neu gegründeten Firma ETE in die Praxis überführen wollen. "Wir freuen uns, wenn eine enge Vernetzung zwischen Forschung und Märkten auch von Unternehmern aus dem eigenen Haus vorangetrieben wird", begrüßt der wissenschaftliche Geschäftsführer des DBFZ Professor Michael Nelles das Start-up.

Dessen Leistungsspektrum umfasst dabei die Auslegung und Entwicklung von Verbrennungsanlagen mit dem Ziel der Emissionsoptimierung und Effizienzsteigerung, die Erstellung von Integrationskonzepten sowie die Berechnung, Auslegung und Auswahl von Katalysatoren für die Biomasseverbrennung. Darüber hinaus führt ETE auch den Prototypenbau sowie die Projektbetreuung und -leitung bei Entwicklungs- und Förderprojekten im In- und Ausland durch. Quelle: DBFZ / pgl

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