Grundfos stellt neues Tool zur Heizungsoptimierung vor

Software zeigt Sparpotenzial von Heizungspumpen

Software zeigt optimale Pumpe an. © Grundfos

Eine Software von Grundfos ermittelt, wie viel Energie man mit einer neuen Heizungspumpe sparen kann.

Energieeinsparung ist ein wichtiger Faktor für die Investitions­entscheidung bei Heizungsumwälzpumpen. Wie hoch das Einsparpotenzial bei einer Anlage tatsächlich ist und wie schnell sich für den Betreiber ein Austausch von Bestandspumpen rechnet, ermittelt Grundfos mit einem jetzt vorgestellten Energy Check Tool.

Mit nur wenigen Eingaben lassen sich damit auch für größere Heizungsanlagen und komplette Liegenschaften Energie- und Lebenszyklus­kosten von Bestandspumpen und geeigneten Austauschmodellen gegenüberstellen. Das Werkzeug basiert auf einer ständig aktualisierten, zentralen Datenbank mit konkreten Erfahrungs­werten aus Zehntausenden von Pumpenauslegungen. An Hand dieser lässt sich für nahezu alle hierzulande üblichen Heizungsumwälzpumpen das realistische Einspar­potenzial ermitteln.

Ein Handwerker nimmt dazu lediglich die Bestandspumpen der Anlage auf und passt auf Wunsch die hinterlegten Parameter für Energiepreis, jährliche Energiepreiserhöhung und kalkulierte Laufzeit individuell an. Die Software wählt dann die passenden Austausch­pumpen aus und ermittelt für die komplette Anlage Energieverbrauch und Energiekosten der Bestandspumpen sowie Einsparpotenzial und Amortisationszeit eines Austausches. Zusätzlich berechnet das Tool die Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Für komplexe Anlagen und Fälle mit besonders signifikantem Einsparpotenzial empfiehlt Grundfos eine detaillierte Bestandsaufnahme in Form eines Pump Audit, bei dem das tatsächliche Belastungsprofil der Pumpen über ein speziell entwickeltes Verfahren messtechnisch ermittelt wird. Das ermöglicht eine exakte, bedarfsgerechte Pumpenauslegung und kann zusätzliches Einsparpotenzial erschließen, da Bestandspumpen häufig überdimensioniert sind. Quelle: Grundfos / pgl

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Kommentare (1)

  1. Ulrich Engelke am 09.04.2013
    Überschlägig lassen sich recht einfach grobe Dimensionierungsfehler erkennen. Mit 35% Wirkungsgrad und 3m Förderhöhe ergeben sich rund 1 Watt elektrische Antriebsleistung pro kW Wärmeleistung. Selbst wenn man noch 50% Reserve einberechnet, zeigen sich zum Teil gigantische Überdimensionierungen bei den Umwälzpumpen. Aber Vorsicht mit der angesetzten Wärmeleistung. Auch hier wird häufig erheblich überdimensioniert.

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